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Zwischen Korallenriff und Stacheldraht

Interniert auf Rottnest Island, 1914–1915

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Alexandra Ludewig

Das Buch illustriert anhand zahlreicher Fotos das Leben im Internierungslager auf Rottnest Island (Australien). Dort wurden im Ersten Weltkrieg neben zivilen feindlichen Ausländern aus Deutschland und Österreich-Ungarn auch indigene Strafgefangene von australischen Soldaten und Wachen festgehalten. Dennoch kam es zu seltenen Momenten der Verbrüderung über nationale und ethnische Grenzen hinweg. Die Koexistenz von Männern unterschiedlichster Herkunft und Sozialisation, die oft nicht einmal eine gemeinsame Sprache hatten und doch mitten im Ersten Weltkrieg eine friedliche Gemeinschaft pflegten, mag im Rückblick auf die Geschichte als Inspiration dienen.
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7. Die inhaftierten Strafgefangenen

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Im Gegensatz zu der Zahl der Internierten und Wachen fluktuierte die Zahl derer, die ihre Haftstrafe für kriminelle Vergehen auf der Insel verbrachten, von August 1914 bis November 1915 kaum. Es befanden sich immer 50 bis 70 sogenannte „schwarze“ wie „weiße“ Strafgefangene zu Arbeitsdiensten auf der Insel.391

Abb. 58: Karl Lehmann, „Weisser und schwarzer Kriminalgefangener vor Dattelpalmen“, Rottnest 1914.392

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