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Die Typologisierbarkeit von Städtereformation und die Stadt Riga als Beispiel

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Martin Pabst

Wie definieren sich Städtereformationstypen? Der Autor stellt die «Typus-Angebote», die die Forschung bisher zur Unterteilung benannt hat, grundsätzlich in Frage und entwickelt eine eigene klassifikatorische Methode der Typologisierung. Er beleuchtet dabei umfassend die Faktoren, die dem reformatorischen Geschehen in einer Stadt ihre besondere Prägung geben konnten. Das Ergebnis ist ein Katalog von 89 Fragen zu Rahmenbedingungen, Ereignissen und Formen der Reformation in einer Stadt. Welche neuen Perspektiven und Erkenntnisse die neue Analysemethode bringen kann, zeigt die praktische Anwendung im zweiten Teil des Buchs. Am Beispiel Rigas zeichnet der Autor ein konkretes – und vergleichbares – Profil des reformatorischen Geschehens der Stadt.
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Fremd sein: Psychosoziologische Gedanken zu Integration und Assimilierung (Raimund Jakob)

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Raimund Jakob

Fremd sein: Psychosoziologische Gedanken zu Integration und Assimilierung

Vorbemerkung

Fremd ist das Unbekannte, nicht Vertraute. Der Fremde ist jemand, der nicht zur eigenen Gruppe gehört, zur Gruppe der Menschen, in der man groß geworden ist, jener sozialen Gruppe, die durch das „Wir“ verbunden ist. Der Umgang mit Fremden ist riskant und interessant zugleich. Riskant, weil man nicht sicher sein kann, was diese tun werden, wie sie sich verhalten werden, auf unsere Handlungen reagieren würden, ob sie vielleicht Feinde sind. Interessant, weil sie möglicherweise auch Neues, Positives mitbringen oder zu bewirken vermögen, also potenzielle Freunde sind. Auf jeden Fall, man sollte sie im Auge behalten.

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