Show Less
Restricted access

Das mentale Lexikon von Lehrern und Schülern

Ein sprachwissenschaftlicher Schulartenvergleich auf Wortartenbasis

Series:

Bianca Schmidl

Die Autorin stellt einen sprachwissenschaftlichen Schulartenvergleich an. Sie untersucht das mentale Lexikon von Lehrkräften und Schülern der Hauptschule bzw. Mittelschule und des Gymnasiums in Bayern auf Basis der Sprachbarrierenforschung und der institutionellen Kommunikationsforschung – ergänzt um aktuelle Ergebnisse der PISA-Studie. Anhand einer neu entwickelten pragma-institutionellen Methodenkombination wählt sie quantitative und qualitative Untersuchungspunkte aus und analysiert diese hinsichtlich ihrer konkreten Wirkung auf den Unterricht. Die Autorin ermittelt anhand dieses Verfahrens den Wortschatz der Aktanten beider Schularten, zieht erste Schlussfolgerungen hinsichtlich der Wortartenverwendung und zeigt mögliche Auswirkungen auf die Institutionsagenten und -klienten auf.
Show Summary Details
Restricted access

7 Abschlussdiskussion

Extract



7.1 Bewertung der Kleinhypothesen

Betrachtet man die Ausgangshypothesen aus Kapitel 4.5 unter Anbetracht der erlangten Ergebnisse, stellt sich heraus, dass von den 21 Hypothesen sechs verifiziert und zehn falsifiziert werden konnten. Fünf der Hypothesen konnten teilverifiziert bzw. teilfalsifiziert werden, d.h., bei den vier Untersuchungseinheiten konnte kein einheitliches Ergebnis erzielt werden. In einigen Analyseeinheiten erfüllt sich die Hypothese, in den anderen hingegen nicht.

Als falsch erwiesen sich die Hypothesen, die besagen, dass der Wortschatz der Hauptschüler und Gymnasiasten gleich groß sei. In der sechsten Klasse weisen die Gymnasiasten mehr Token auf als die Hauptschüler, in der achten Klasse ist es genau anders herum und die Hauptschüler verwenden mehr Token als die Gymnasiasten. Aus diesem Grund konnten auch die damit zusammenhängenden Hypothesen, die darauf verweisen, dass der Wortschatz der Hauptschüler kleiner sein muss als der der Gymnasiasten, nur für die sechste Klasse verifiziert werden. In der achten Klasse müssen die Hypothesen falsifiziert werden. Dies führt also zu einer Teilverifizierung/ -falsifizierung dieser beiden Hypothesen.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.