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Kathedrale – Kunstgeschichte – Kulturwissenschaft

Ansätze zu einer produktiven Problemgeschichte architekturhistorischer Deutungen

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Christian Nille

Das Buch stellt erstmals die architekturhistorischen Deutungen der mittelalterlichen Kathedrale zusammen, welche die Forschung in den letzten rund 150 Jahren erarbeitet hat. Diese Deutungen verortet und diskutiert der Autor im Kontext der allgemeinen Kunstgeschichte sowie der Kulturwissenschaft. Ziel ist es, zentrale Forschungsprobleme und deren Lösungen aus den einzelnen Bereichen herauszuarbeiten und für die anderen Bereiche zu nutzen. Diese produktive Problemgeschichte geht zunächst wissenschaftsgeschichtlich vor, um die Ergebnisse dann für die aktuelle Forschung produktiv zu machen. Der Leser erfährt somit, wo die Forschung steht, auf welchen Traditionen sie beruht, welche Alternativen dazu existieren und wie sich einzelne Problemlösungen sinnvoll kombinieren lassen.
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2 Einstieg: Die gotische Kathedrale heute und gestern

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In diesem Kapitel wird ein Einstieg zum Forschungsproblem der gotischen Kathedrale geboten, indem eine recht aktuelle Arbeit von Albrecht, in der die Inszenierung der Vergangenheit mittels Kunstwerken thematisiert wird, als Ausgang dient (2.1). Von dort aus, das heißt unter den bei Albrecht gebotenen Kategorien, werden ältere Arbeiten zur gotischen Kathedrale bearbeitet. Genauer wird die Zeit von 1880 bis 1960 interessieren (2.2). Ziel wird es sein, einige Probleme kenntlich zu machen, auf die dann später immer wieder zurückgekommen werden wird.

2.1 Stephan Albrechts Inszenierung der Vergangenheit

„Wer sich am meisten bemüht, alle vorgefaßten Ansichten zu vermeiden, verfällt ihnen unbewußt am leichtesten.“83

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