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Wie Songs erzählen

Eine computergestützte, intermediale Analyse der Narrativität

Lena Modrow

Im Zentrum dieser Arbeit steht eine transgenerische Anwendung erzähltheoretischer Narrativitätskonzepte in Kombination mit einem computergestützten Analyseverfahren. Anhand eines digitalen Korpus aus 78 kontemporären deutschen und englischen Songs untersucht die Autorin explorativ, wie narrativ kontemporäre Songtexte sind, welche Erzählstrukturen sich in ihnen finden lassen und wie diese durch die musikalische Komponente unterstützt werden können. Mit Hilfe der Auszeichnungen («Tagging») von narratologischen und musikalisch-diskursiven Kategorien im Korpus werden grundsätzliche Muster und Relationen verdeutlicht. Zudem entwickelt die Autorin als Beitrag zur Computational Narratology ein Modell, mit dem der Narrativitätswert von Texten und weiteren Medien ermittelt werden kann.
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Vorwort

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Diese Arbeit wäre vermutlich nie entstanden, wenn sich nicht die folgenden grundlegenden Ereignisse zugetragen hätten (und ja, sie sind relevant, konsekutiv, imprädiktabel und irreversibel):

1. Als ich die Vermutung äußerte, deutsche Songtexte seien narrativer als englische, sagte mein späterer Doktorvater Jan Christoph Meister zu mir: „Warum schreibst du keine Doktorarbeit darüber?“ Eine Idee, die mich im Folgenden nicht mehr losließ.

2. Die Studienstiftung des deutschen Volkes hat diese „Idee“ schließlich mit einem großzügigen Stipendium gefördert, sodass sie auch umgesetzt werden konnte.

Ich danke der Studienstiftung für die finanzielle Unterstützung; ich danke meinem Doktorvater für die Motivation, die Einsichten und Ansichten und insbesondere die mentale Unterstützung bei kritischen Punkten. Auch wenn er zu sagen pflegte, dass einem im Nachhinein alles wie „peanuts“ vorkommen werde, glaube ich doch, dass manche Erdnüsse größer sind als andere. Beim Knacken dieser half auch ganz besonders Evelyn Gius, als wir gemeinsam das erste narratologische Tagset erstellt haben. Ich danke ihr, dass sie ihre Expertise und ihr Wissen mit mir geteilt und mich so vor vielen zeitaufwendigen Tagging-Experimenten bewahrt hat. Sehr hilfreich und vor allem aufbauend waren auch die Hinweise der Mitglieder unseres Doktorandenkolloquiums (Danke an Frederike, Jan, Mareike, Xenia, Janina, Silke, Bastian, Reza und Vera) sowie des Erzähltheoretischen Kolloquiums (stellvertretend danke ich hier meinem Zweitgutachter Markus Kuhn sowie Ulrich Moennig). Danke auch an Wilhelm Schernus, der mir immer wieder sehr gute...

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