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Performance Measurement im Einzelhandel

Multiperspektivische Diskussion zur Implementierung und Verwendung von Erfolgskennzahlen auf der operativen Einzelhandelsebene

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Verena Harrauer

Die Ausgestaltung von Performance Measurement orientiert sich an branchenspezifischen Charakteristika. Mit Hilfe eines Mixed-Methods-Ansatzes zeigt die Autorin für den Einzelhandel, welche Erfolgskennzahlen relevant sind. Der Fokus liegt auf der Verwendung von Performance-Kennzahlen auf der Filialebene. Die Ausgangsbasis der Analyse bildet ein Literaturüberblick, der die kennzahlenorientierte Handelsmarketingforschung der letzten 50 Jahre beleuchtet. Problemzentrierte Leitfadeninterviews mit Handelsmanagern aus dem US-amerikanischen und deutschsprachigen Raum zeigen Unterschiede im Verständnis der Konzeption. Eine Face-to-Face-Befragung von Managern sowie ein conjoint-analytischer Ansatz präsentieren Relevanz und Nützlichkeit von Handelskennzahlen im Alltag.
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6 Qualitatives Design: Problemzentrierte Interviews

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6  Qualitatives Design: Problemzentrierte Interviews

Das vorliegende Kapitel untersucht die praktische und gesellschaftliche Relevanz von Performance Measurement im Handelsalltag. Qualitative Interviews, die mit Personen im Einzelhandel durchgeführt wurden, liefern umfassende Einblicke hinsichtlich Vollständigkeit des Themengebiets und zusätzliches Verständnis über die operativen Prozesse auf Store-Ebene. Dieser Teil der Arbeit gliedert sich als zweite Forschungsstufe ein und schließt an die gewonnenen theoretischen Erkenntnisse aus der systematischen Literaturanalyse an (Abbildung 34).

Abbildung 34:  PZI: Einordnung in den Forschungsprozess



Der Aufbau des Kapitels ist wie folgt: In einem ersten Schritt wird die methodische Herangehensweise im Detail erörtert und für die vorliegende Themenstellung reflektiert. Danach werden die Ergebnisse der Interviews hinsichtlich zweier theoretischer Ströme, nämlich einer kontingenztheoretischen als auch einer praxistheoretischen Diskussion, gezeigt, um abschließend die theoretischen Implikationen für die nächste Stufe des Projekts, nämlich die quantitative Erhebung, abzuleiten. Die nachfolgende Tabelle 26 zeigt kompakt die zentralen Ecksteine des qualitativen Designs. ← 139 | 140 →

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