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Dabeisein, Mitmachen und Mitgestalten im Wohnheimalltag

Von der Selbstbestimmung zur Aktiven Partizipation Erwachsener mit intellektueller Beeinträchtigung

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Simon Christian Meier

Im Buch wird aufgezeigt, wie Aktivität und Partizipation von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung im Wohnheimalltag möglich ist. Ziel des Autors ist es, über eine ausführliche Darstellung und Beurteilung des Selbstbestimmungsbegriffes die Brücke hin zum neuen Konzept der «Aktiven Partizipation» zu schlagen. Mit Hilfe der sogenannten Konversationsanalyse wertet er ca. 90 Stunden Videomaterial aus, das über Kamerabrillen erhoben wurde. Er zeigt auf, dass Aktivität und Partizipation möglich wird, wenn zwischen den Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und den Betreuungspersonen Kooperationsverhältnisse gelingen. Diese Kooperationsverhältnisse werden von ihm systematisch erfasst, illustriert und detailliert beschrieben.
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1 Einleitung

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Der langjährige Assistent der Gruppe Mitsprache - eine Selbstvertretungsgruppe von Menschen mit Behinderung in der Schweiz - sagt:

„Im Umgang mit Menschen mit anderen Begabungen handeln wir zu oft unreflektiert, wir entmündigen und bevormunden sie. Wir müssen lernen, wie wir ihnen Teilhabe und Mitsprache ermöglichen können.“ (Krauss, 2014)

Diese Aussage von Bernhard Krauss führt uns in die Mitte der Thematik der vorliegenden Studie. Die wichtigen Fragen lauten nämlich:

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