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Karrieremapping für Nautikerinnen und Nautiker

Eine evidenzbasierte Analyse von Handlungsempfehlungen zur Einrichtung eines "Graduiertenkolleg Nautik</I>

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Susanne Neumann

Das Buch liefert Handlungsempfehlungen für die Einrichtung eines Graduiertenkollegs Nautik, das im Gegensatz zu anderen Fachrichtungen bis heute nicht existiert. Inhaberinnen und Inhaber nautischer Befähigungszeugnisse sind bei Berufsantritt für den Dienst an Bord gut qualifiziert. Ein Karriereweg in wissenschaftliche Bereiche wird nach der Zeit auf See aber selten in Betracht gezogen. Ein möglicher Grund könnte im Mangel an strukturierten Promotionsmöglichkeiten im Rahmen eines Graduiertenkollegs liegen. Die Autorin zeigt, wie etwaige Kompetenzlücken geschlossen und so der Einstieg in eine wissenschaftliche Laufbahn für Nautikerinnen und Nautiker erleichtert werden könnte. Die Handlungsempfehlungen basieren u. a. auf Erstellung und Abgleich eines Anforderungs-, Kompetenz- und Erwartungsprofils.
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2. Aufbau der Arbeit

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Das Anliegen dieser Arbeit ist es also, entsprechend der in Kapitel 1 geführten Diskussion, den Blickwinkel zu erweitern und die bisher vernachlässigte „Karrierealternative Wissenschaft“ in den Strauß an Sekundäreinsatzmöglichkeiten zu integrieren – und Nautikerinnen und Nautiker auf diesem Weg durch eine strukturierte Doktorandenausbildung in einem Graduiertenkolleg zu unterstützen.

In einem „Graduiertenkolleg Nautik“ sollten solche Kompetenzen erworben werden können, die Nautikerinnen und Nautikern für eine Karriere an Land – vorrangig in wissenschaftsnahen Positionen – benötigen. Dazu ist zunächst zu ermitteln, über welche Kompetenzen Nautikerinnen und Nautiker verfügen, welche Kompetenzen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber an Land von ihnen erwarten und welche Kompetenzdefizite Nautikerinnen und Nautiker bei sich selbst in verschiedenen Karrierestufen (insbesondere bei einem Wechsel in eine Landposition) beobachtet haben.

Neben der Frage nach den Kompetenzen, die in einem Kolleg erworben werden sollten, sind Fragen der strukturellen Gestaltung eines Graduiertenkollegs zu klären. Dafür erscheint es hilfreich zu sein, einen vergleichenden Blick auf Graduiertenausbildungen anderer Länder, anderer Fachrichtungen und auf die Doktorandenausbildung in der DDR9 zu werfen. Aus der übergeordneten Forschungsfrage ergeben sich also zwei Fragestellungen zweiter Ebene.

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