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Wie flektieren Schulkinder die Vergangenheitsformen starker Verben?

Untersuchungen zu Dritt-, Fünft- und Siebtklässlern

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Sonja Wonner

Das Buch ist besonders von Interesse für Linguisten, Psycholinguisten, Sprachdidaktiker und Lehrer. Die umfangreiche Studie mit 146 Schulkindern untersucht, wie sich die Präterital- und Partizipformen starker Verben von der 3. über die 5. zur 7. Jahrgangsstufe entwickeln. Daten sind Bildergeschichten und Lückentexte, zwei in der Schulpraxis häufig verwendete Textsorten. Beide beeinflussen die Fehlerhäufigkeit in der Präteritalbildung. Detaillierte Fehleranalysen zeigen, wie sich die Strategien der Schulkinder verändern. Formen wie * schwimmte, * schwammte oder * schwumm sind Ausprägungen verschiedener Entwicklungsphasen, die anhand eines Modells erläutert werden.
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9. Ergebnisse

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In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der empirischen Untersuchung vorgestellt. Das Ziel der Untersuchung ist es, eine Antwort zu geben auf die beiden folgenden globalen Fragestellungen:

A) Wie entwickeln sich die Präterialbildungen starker Verben von der 3. über die 5. zur 7. Jahrgangsstufe?

B) Wie entwickeln sich die Partizipbildungen starker Verben von der 3. über die 5. zur 7. Jahrgangsstufe?

Die Studie soll anhand der beiden Lückentextaufgaben Präteritum und Partizip Perfekt und der schriftlichen und mündlichen Bildergeschichte zeigen, wie sich die Vergangenheitsbildungen starker Verben über die drei Jahrgangsstufen entwickeln. Dazu werden die in Kapitel 7 vorgestellten Forschungsfragen sukzessive bearbeitet.

Zunächst verdeutlicht der Abschnitt 9.1, wie oft die untersuchten Verben in den unterschiedlichen Textsorten von den Schulkindern tatsächlich verwendet werden und wie sich neben den fehlenden Antworten die richtig und falsch gebildeten Verbformen auf die einzelnen Verben aufteilen.

Anschließend werden im Abschnitt 9.2 die Ergebnisse zur Tempusverwendung dargestellt. Hier wird veranschaulicht, wie häufig das geforderte Tempus (Präteritum bzw. Partizip Perfekt) in den unterschiedlichen Textsorten und Schülergruppen verwendet wird. Es wird der Fragenkomplex 1 bearbeitet: Welche Tempora verwenden die Probanden der fünf Gruppen in den jeweiligen Textsorten? Bei der Analyse soll herausgestellt werden, ob die Verwendung des jeweiligen Zieltempus‘ (Präteritum bzw. Partizip Perfekt) mit der Jahrgangsstufe zunimmt. Zusätzlich wird darauf eingegangen, welche Tempora die Kinder in ihren Fehlern verwenden.

Im Abschnitt 9.3 werden die Fehlerh...

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