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Theater und Erziehung

Ein Beitrag zur Theaterpädagogik

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Simone Bekk

Die Autorin geht der Frage nach, ob das Theater die Familie und die Schule bei ihren erzieherischen Aufgaben in einer pluralistischen Lebenswelt unterstützen kann. Hintergrund ist die besondere Rolle des Theaters, dem seit der Antike eine Bildungsintention attestiert wird. In der heutigen Zeit wird dem Kompositum Theaterpädagogik immer mehr Bedeutung zugemessen. In den unterschiedlichsten Bereichen – bei der Ausbildung in Unternehmen, bei der Therapie sowie im Schulunterricht – wird immer mehr mit den Methoden und Mitteln des Theaters gearbeitet. In der theaterpädagogischen Ausbildung stehen schwerpunktmäßig die Praxis und deren Methoden im Vordergrund. Der vorliegende Band bietet dafür eine theoretische Rahmung.
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6. Fazit

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6.  Fazit

Das Theater wurde schon immer als Möglichkeit zur Erziehung des Menschen gesehen. Auch heutzutage existieren immer mehr Bestrebungen, sowohl im schulischen als auch im außerschulischen Bereich, Theaterprojekte zu initiieren (vgl. Kapitel 1) und mit den Mitteln und Methoden des Theaters in den unterschiedlichsten (auch außerpädagogischen) Bereichen zu arbeiten. Eine theoretisch systematische Aufarbeitung des Themas „Theater und Erziehung“, insbesondere hinsichtlich einer differenzierten Betrachtung des „Theater-Sehens“ und „Theater-Spielens“, fehlte insbesondere für die Lehrer(aus)bildung. Denn die Lehrer(aus)bildung fußt auf einer Überbetonung der theaterpädagogischen Praxis, obwohl in Bezug auf den pädagogischen Takt ersichtlich ist: Sowohl die Praxis als auch die Theorie sind für ein gelingendes Handeln eines „guten“ Lehrers essentiell.

Um die Aussage, das Theater sei eine ergänzende Bildungsinstanz neben Familie und Schule, zu reflektieren und um die Theaterpädagogik auf die Lehrer(aus)bildung zu beziehen und die damit einhergehenden Konsequenzen zu beschreiben, soll noch einmal der bisherige argumentative Verlauf dieser Arbeit dargestellt und zusammengefasst werden.

Ziel dieser systematisch-theoretischen Auseinandersetzung der Thematik „Theater und Erziehung“ hinsichtlich der Frage „Kann das Theater die Familie und die Schule bei ihrer erzieherischen Aufgabe unterstützen?“ ist die Beantwortung der eingangs gestellten Forschungsfragen:

Entscheidend für die Beantwortung der Fragen ist das Verständnis von Bildung, welches dieser Arbeit zu Grunde liegt. „Die Person ist nicht schon mit der ← 181 | 182 → Natur des Menschen identisch. Vielmehr bildet sie sich im Laufe des Lebens...

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