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Managementwissen für eine innovative und lernende öffentliche Verwaltung

Grundlagen eines wirkungsorientierten, kreativen und ganzheitlichen Verwaltungsmanagements

Rüdiger Nolte and Sabine Zimmermann

Dieses Lehrbuch bietet – im Kontext einer lernenden und innovativen Verwaltung – eine komprimierte und praxisnahe Einführung in die öffentliche Managementlehre und einen umfassenden Überblick über die relevantesten Reform- und Managementkonzepte. Die New Public Management- und Public Governance-Konzepte bilden die Basis eines umfassenden staatlichen Modernisierungs- und Innovationsprozesses. Da auch die öffentlichen Verwaltungen auf ihrem langen Weg durch die Reformen in einem Umfeld agieren, das zunehmend dynamischer und komplexer wird, kommt ihrer Lern- und Entwicklungsfähigkeit eine erhebliche Bedeutung zu. Die Initiierung individueller und organisationaler Lernprozesse sowie die Mobilisierung der dazu erforderlichen Ressourcen stellt eine besondere Herausforderung an das Management der öffentlichen Verwaltungen dar.
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2. Aspekte des Managements

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2.1 Definition des Managementbegriffs

Die Begriffe Management sowie Führung und Steuerung sind äußerst vielschichtig und werden in Theorie und Praxis immer noch höchst unterschiedlich interpretiert. Zudem lässt sich der Begriff Management im deutschen Sprachgebrauch ohnehin kaum allgemeinverbindlich definieren. Dennoch ist es erforderlich, zumindest innerhalb einer Organisation oder innerhalb eines Verbundes („Population“) gleichartiger Organisationen, ein möglichst einheitliches Verständnis der Führungskräfte und der sonstigen Systemmitglieder von Führung, Steuerung und Management zu erreichen.

Begriffe sind Hilfsmittel des Denkens und ordnen den verwendeten Worten bestimmte Inhalte zu. Sie werden individuell mit unterschiedlichen Bedeutungen belegt (vgl. Wilms, 2001, 58 m.w.Nw.). „Erst die Domäne des Wortes, dem eine gemeinsam geteilte Bedeutung zukommt, ermöglicht es, einen Sachverhalt zu begreifen, in einen Kontext zu stellen und zu erklären“ (Schneider, 2013, 75 m.w.Nw.).

Zielgerichtete und wirksame Kommunikation setzt zunächst immer eine angemessene Verständigung über die maßgeblichen Bedeutungsinhalte der verwendeten Begriffe und die Nutzung einer einheitlichen Terminologie voraus (vgl. Nolte & Wöhner, 2012, 33).

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