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Das europäische Emissionshandelssystem in der dritten Handelsperiode unter Berücksichtigung der Einbeziehung des Luftverkehrs

Eine umfassende Darstellung und Evaluation der europäischen Rechtsgrundlagen des Emissionshandels

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Catherine Weinberg

In diesem Buch wird das europäische Emissionshandelssystem in der dritten Handelsperiode unter Berücksichtigung des Luftverkehrs umfassend dargestellt und evaluiert. Es werden die internationalen und europäischen Rechtsgrundlagen des nunmehr europäisierten Emissionshandels und die dabei auftretenden aktuellen rechtlichen und politischen Fragestellungen erläutert. Im Rahmen einer umfassenden Evaluation werden Stärken und Schwächen des bestehenden Systems aufgezeigt und neue Vorschläge entwickelt. Das Buch soll Rechtswissenschaftlern und Praktikern einen detaillierten Einblick in das neue Emissionshandelssystem ab 2013 geben.
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1. Teil: Einleitung

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1.  Teil: Einleitung

A. Problemstellung

Die globale Erwärmung der Erde ist ein Problem von besonderer Aktualität und Dringlichkeit. In dem fünften Sachstandsbericht 2013/20141 des International Panel on Climate Change (IPCC)2 kommen die Wissenschaftler des IPCC zu dem Schluss, dass die Indizien für den menschlichen Einfluss auf das Klima seit dem letzten Sachstandsbericht aus dem Jahr 2007 weiter zugenommen haben und dass es insgesamt äußerst wahrscheinlich ist, dass der menschliche Einfluss die Hauptursache der beobachteten Erwärmung seit Mitte des 20. Jahrhunderts war.3 In der Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger des Berichts heißt es weiter: „Die Erwärmung des Klimasystems ist eindeutig, und viele dieser seit den 1950er Jahren beobachteten Veränderungen sind seit Jahrzehnten bis Jahrtausenden nie aufgetreten. Die Atmosphäre und der Ozean haben sich erwärmt, die Schnee- und Eismengen sind zurückgegangen, der Meeresspiegel ist angestiegen und die Konzentrationen der Treibhausgase haben zugenommen.“4 ← 21 | 22 → Die wissenschaftlichen Erkenntnisse liefern immer mehr Beweise für die anthropogen verursachte Klimaerwärmung und viele Skeptiker haben sich inzwischen von neuen Erkenntnissen und Forschungsergebnissen überzeugen lassen.5

Die Antwort der internationalen Staatengemeinschaft auf die Gefahren des Klimawandels war die Verabschiedung des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen6 (Klimarahmenkonvention, KRK) von 1992 und des Protokolls von Kyoto zum Rahmenübereinkommen7 (Kyoto-Protokoll, KP) von 1997. Auch die Europäische Union (EU) versucht durch die Einführung neuer Mechanismen der globalen Erwärmung der Erde zu begegnen. Zentrales...

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