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Bildungseinrichtungen im sozialen und räumlichen Kontext

Zur Integrationsfunktion von schulischen und außerschulischen Institutionen in ausgewählten Vierteln der Stadt Luxemburg

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Magali Lehners

Magali Lehners bezieht sich in ihrem Buch auf die Erweiterung der schulischen und außerschulischen Fördermöglichkeiten in sozial benachteiligten Stadtvierteln der Stadt Luxemburg. Ein zentrales Anliegen ist hierbei die Untersuchung der Kooperation zwischen Schulen und der Gemeinde in den jeweiligen Schulbezirken. Dabei stellen die Analyse des sozialen Hintergrunds der Schüler und die Gegebenheiten des jeweiligen Einzugsgebietes der Schule den Ausgangspunkt dar. Ergänzend zu den Ergebnissen der Berechnung eines sozialen Indexes für die Schulbezirke werden in ausgewählten Beispielen qualitative Fallstudien durchgeführt, in denen die Wechselwirkungen zwischen schulischen Aktivitäten und kommunalplanerischen Mitteln genauer untersucht werden.
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4 Sozialer und räumlicher Kontext von Grundschulen in ausgewählten Schulbezirken der Stadt Luxemburg

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Um die Rolle der Grundschulen – im Kontext der jeweiligen Stadtviertel – bei der Integration ausländischer bzw. sozial benachteiligter Kinder und deren Eltern zu untersuchen, werden verschiedene Methoden angewandt.

Als Grundlage dieser Untersuchung dient zunächst eine Bestandsaufnahme der Schulbevölkerung in den verschiedenen Grundschulen der Stadt Luxemburg. Dazu wird die Schülerschaft in Bezug zur jeweiligen sozioökonomischen Herkunft der einzelnen Schüler und ihrer Eltern gesetzt. Diese Bestandsaufnahme wird anhand einer quantitativen Analyse, in der ein sozioökonomischer Index der Schulbezirke in der Stadt Luxemburg berechnet wird, durchgeführt. Der sozioökonomische Index der Schulbezirke gibt Aufschluss darüber, ob es eventuelle Segregationstendenzen der Schulbevölkerung in den einzelnen Schulbezirken der Stadt Luxemburg gibt. Somit dient der sozioökonomische Index der Schulbezirke dazu, einen allgemeinen Überblick über die sozioökonomische Herkunft der Schulbevölkerung zu bekommen.

Ein solcher Index misst jedoch nur „objektive“ Phänomene des sozialen Umfelds. Dieses statistische Verfahren gibt Auskunft darüber, welche Schulbezirke soziale Risiken bergen. Allerdings sagt dies nichts darüber aus, wie Schule oder Stadtplanung mit Fragen der Integration ausländischer bzw. sozial benachteiligter Kinder und ihrer Eltern umgehen. Um die Fragestellung der vorliegenden Arbeit (vgl. Kap. 1) zu beantworten, ist es daher notwendig, den Index mittels einer qualitativen Untersuchung zu vervollständigen. So können die statistischen Ergebnisse der quantitativen Analyse durch die individuellen Wahrnehmungen der einzelnen Akteure überprüft...

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