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Galizien als Kultur- und Gedächtnislandschaft im kultur- und sprachwissenschaftlichen Diskurs

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Anna Hanus and Ruth Maloszek

Galizien ist eine historische Landschaft zwischen Polen und der Ukraine, die stark von der österreichischen Teilungszeit geprägt ist. Obwohl sie als administratives Gebiet nur bis 1918 Bestand hatte, wirkt Galizien in vielfältiger Weise bis heute nach. Dieses Buch setzt sich mit unterschiedlichen Aspekten der Nachwirkung Galiziens in Sprache, Literatur und Gesellschaft auseinander. Die Beiträge untersuchen, wie der Begriff Galizien und was damit verbunden ist heute erinnert und instrumentalisiert werden und was das Galizische historisch ausgemacht hat.
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Geteilte Erinnerung. Galizien in Sabrina Janeschs „Katzenberge“ und Jenny Erpenbecks „Aller Tage Abend“

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Abstract Der vorliegende Beitrag ist eine Lektüre der Romane von Sabrina Janesch und Jenny Erpenbeck mit Blick auf das darin gestaltete Galizien, mittelosteuropäischer Kultur- und Gedächtnisort und literarischer Topos zugleich. Das Augenmerk gilt den unterschiedlichen narrativen und semiotischen Modi der Darstellung von interkulturellen Konstellationen, intergenerationellen Überlieferungsmustern und Zugehörigkeitskonstruktionen.

Dzielone wspomnienia. Galicja w Katzenberge Sabriny Janesch i Jenny Erpenbeck Aller Tage Abend Niniejszy artykuł powstał pod wpływem lektury powieści Sabriny Janesch und Jenny Erpenbeck i koncentruje się na przedstawionym w nich obrazie Galicji jako przestrzeni kultury i pomięci oraz jej literackim toposie. Szczególną uwagę poświęcono różnym narracyjnym i semiotycznym sposobom przedstawienia konstelacji interkulturowych, integracyjnym wzorcom przekazu, jak i konstrukcjom przynależności.

Ostgalizische Erde ist verschwenderisch und reich. Sie hat fettes Öl, gelben Tabak, bleischweres Getreide, alte verträumte Wälder und Seen und vor allem schöne, gesunde Menschen: Ukrainer, Polen, Juden. Alle drei sehen sich ähnlich, trotz verschiedener Sitten und Gebräuche. […] (Granach in Haumann19955: 169)

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