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Orient im Okzident – Okzident im Orient

West-östliche Begegnungen in Sprache und Kultur, Literatur und Wissenschaft

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Ernest W.B. Hess-Lüttich and Yoshito Takahashi

Die programmatische Gegenüberstellung von Orient und Okzident spielt seit der «Entdeckung des Ostens» im 17. und 18. Jahrhundert in der Ideengeschichte Europas eine große Rolle. Der Band sucht Erscheinungsformen der «Repräsentation» von Orient und Okzident, wie sie sich in Sprache, Literatur, Medien, Technik und Umwelt äußern, aus mehreren Perspektiven xenologisch zu erschließen. Er vereint Ansätze zur philosophischen Grundlegung interkultureller Ost-West-Forschung sowie der kultur- und literarhistorischen Aufarbeitung wechselseitig fruchtbarer Inspiration, z. B. in der Weimarer Klassik, im Einfluss «östlichen» Denkens auf die Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, aber auch in der Garten- und Landschaftsarchitektur sowie der Wissenschaftskommunikation im Zeichen neuer ökologischer Herausforderungen.
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Die Entstehungsgeschichte dieses Buches ist nicht ganz unkompliziert. Es ist aus einer Tagung der Gesellschaft für interkulturelle Germanistik (GiG) hervorgegangen, die ursprünglich schon im März 2011 in Japan stattfinden sollte, die dann aber aufgrund des Tōhoku-Erdbebens mit seinen Folgekatastrophen des Tsumami und der Daiichi-Reaktorunfälle kurzfristig um ein Jahr verschoben werden musste. Unter dem noch frischen Eindruck der folgenschweren Tripel-Katastrophe (mit zu diesem Zeitpunkt anhaltender Freisetzung von Radioaktivität aus den geborstenen Reaktoren) trafen sich die Teilnehmer schließlich im Frühjahr 2012 in dem zugleich kulturgesättigten und heimgesuchten Lande, an einem so geschichtsträchtigen Ort wie Kyōto, der alten Haupt- und Kaiserstadt, der Stadt der tausend Tempel, im modernen Ambiente des Kinugasa Campus der renommierten Ritsumeikan Universität.

Dies haben sie in erster Linie dem unermüdlichen Einsatz eines prominenten Germanisten und bedeutenden Goethe-Forschers zu verdanken, Professor Yoshito Takahashi, Mitglied des GiG-Vorstands und Präsident der Tagung, unterstützt von seiner ebenso klugen wie liebenswürdigen Frau Atsuko und von seinem umsichtigen Kongress-Assistenten, Dr. Yuho Hisayama, dessen Verdienste um den reibungslosen Ablauf der Tagung man nicht hoch genug rühmen kann. Allen dreien sei an dieser Stelle für ihren maßgeblichen Anteil an dem Zustandekommen dieser Tagung gedankt, aus der schließlich in einem längeren peer-review-Verfahren einige der zu Aufsätzen bearbeiteten Vorträge für diesen Band ausgewählt wurden.

Gedankt sei aber auch den seinerzeitigen Gastgebern im weiteren Sinne, dem Organisationskomitee...

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