Show Less
Restricted access

La lingua italiana dal Risorgimento a oggi- Das Italienische nach 1861

Unità nazionale e storia linguistica- Nationale Einigung und italienische Sprachgeschichte

Series:

Edited By Elmar Schafroth and Maria Selig

La ricorrenza del centocinquantesimo anno dalla fondazione dello Stato italiano offre spunto per andare alla ricerca dei processi storico-linguistici che si compirono o furono avviati con l’Unità d’Italia. Oggetto del volume sono le unità d’Italia, ossia le molteplici identità che contraddistinguono la società e la lingua italiane. Gli articoli ci mostrano che numerose identità linguistiche e culturali rispettano i confini nazionali codificati – o hanno addirittura contribuito a crearli – mentre altre li superano oppure si sviluppano in contesti regionali limitati. Questa dinamica complessa è presente tuttora, a distanza di 150 anni dall’unificazione politica.
Der 150. Jahrestag der Gründung des italienischen Staates ist ein Anlass, den sprachgeschichtlichen Prozessen nachzuspüren, die durch die politische Einigung Italiens vollendet oder angestoßen wurden. Le unità d’Italia, die vielfältigen Identitäten, die die italienische Gesellschaft und die italienische Sprache prägen, sind der Gegenstand dieses Bandes. Die Beiträge zeigen, dass zahlreiche sprachliche und kulturelle Identitäten die nationalen Grenzziehungen respektieren, ja mit geschaffen haben, andere aber über diese Grenzen hinausgehen oder sich in begrenzteren regionalen Bezügen entwickeln. Diese vielfältige Dynamik ist auch 150 Jahre nach der politischen Einigung immer noch lebendig.
Show Summary Details
Restricted access

Zur Differentiellen Objektmarkierung (DOM) im Sardischen: Susanna Gaidolfi

Extract

Die Differentielle Objektmarkierung (DOM; Bossong 1982a: 25), die auch als präpositionaler Akkusativ bekannt ist (vgl. Müller 1971, Rohlfs 1971), fand seit der ersten Erwähnung (Thomson 1912) immer mehr Beachtung. Der Begriff bezeichnet die morphologische Aufspaltung der Kategorie der direkten Objekte in zwei Klassen, «von denen die eine positiv, die andere negativ markiert ist» (Bossong 1982a: 24).1

In Sprachen mit markierten und unmarkierten direkten Objekten bildete sich die Markierung nach dem Abbau eines früheren Kasussystems heraus. So sollte die Unterscheidung zwischen verschiedenen Objekten auf Grund von semantischen Kriterien, in anderen Fällen eine Differenzierung zwischen Subjekt und Objekt ermöglicht werden (vgl. Bossong 2008: 40). Die DOM ist in allen Erdteilen verbreitet und bezeichnet in romanischen Sprachen die Alternanz zwischen Akkusativobjekten, die die bei Dativobjekten eingesetzte Präposition a erhalten, und solchen, die keine Markierung erhalten (Bossong 1985: 3).2 In der Romania ist dieses Phänomen am besten im Spanischen bekannt.3 ← 181 | 182 →

Die Kriterien, die für die Differenzierung der Objekte wichtig sind, bewegen sich auf zwei voneinander nicht unabhängigen Skalen, der Belebtheitsskala einerseits (Skala I; vgl. Bossong 1998: 203) und der Definitheitsskala andererseits (Skala II; aus Laca 2006: 436):

(1)[deiktisch] > [Eigenname] > [human] > [belebt] > [diskret]

(2)[Pronomen] > [Eigenname] > [definit] > [indefinit spezifisch] > [nichtspezifisch]

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.