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Motivieren und Motivation im Deutschen als Fremdsprache

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Lutz Götze, Pakini Akkramas, Gabriele Pommerin-Götze and Salifou Traoré

Das Buch vereint die Beiträge der 2013 von der Deutschabteilung der Ramkhamhaeng-Universität Bangkok organisierten Konferenz zum Thema Motivieren und Motivation im Unterricht Deutsch als Fremdsprache. Die Motivation im Fremdsprachenunterricht ist ein komplexes, multifaktorielles Phänomen, dessen Gelingen vor allem einen Lernenden und seine Bereitschaft zum Lernen voraussetzt. Demgegenüber können sich die Lehrenden lediglich um die Gestaltung einer lernbegünstigenden Umgebung bemühen. Dieser und ähnlichen Fragestellungen widmen sich die Autoren in diesem Band. Im Fokus der Betrachtung steht der fremdsprachliche Deutschunterricht in Südostasien.
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Vermittlung von kulturspezifischem Wortschatz im DaF-Unterricht anhand eines ausgewählten Beispiels aus dem Bereich Freizeitsport: Sirintra Jondeung

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Die vorliegende Arbeit befasst sich damit, wie konnotative Wortbedeutungen in einem landeskundlichen Fremdsprachenunterricht für fortgeschrittene Anfänger vermittelt werden können. Dabei wird dargestellt, mit welchen Einzeltechniken Lernende den kulturbezogenen Wortschatz besser verstehen lernen und zugleich außerhalb des Unterrichts anwenden können.

Im landeskundlichen DaF-Unterricht wird neben der deutschen Sprache immer auch die Kultur der deutschsprachigen Länder vermittelt (Krumm 1998, 524), sei es nun ganz gezielt durch landeskundliche Texte, durch Alltagsgegenstände, durch Filme, Bilder, literarische Texte, Gedichte oder durch spezielle kulturbezogene Aufgaben und Übungen. Unterrichtsmaterialien beinhalten eine große Menge von „kulturspezifischen Wortbedeutungen“ bzw. „Konnotationen“. Kulturbedeutende Wörter sind kulturspezifisch geprägt und fest in der ausgangssprachlichen Kultur verankert. Sie haben kein Äquivalent in anderen Ländern und anderen Sprachen (Markstein 1998, 288 ff.). Das bedeutet, dass Konnotationen des gleichen Wortes sich je nach Sprecher und Kultur aufgrund deren unterschiedlicher Lebenserfahrungen unterscheiden können.

Während in Handbüchern grammatische Phänomene des Deutschunterrichts sehr ausreichend beschrieben werden, gibt es im Bereich der Wortschatzarbeit kaum genauere Hinweise für eine gezielte schrittweise Bedeutungserklärung von kulturspezifischem Wortschatz. Lehrende geben sich bei der Vermittlung eines denotativen Bedeutungsausdruckes meist damit zufrieden, wenn Lernende ihren muttersprachlichen Ausdruck mit einer Übersetzung gefunden haben: Fahrradfahren bedeutet . Hiermit ist die Bedeutungserklärung in der Regel abgeschlossen. Andere landeskundliche Aspekte zum Thema „Fahrradfahren in den deutschsprachigen Ländern“, wie z.B. ein gut ausgebautes Fahrradnetz, öffentliche Förderung des Staates, Fahrradführerschein, verkehrssicheres Fahrrad usw. werden an dieser Stelle im...

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