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Das anwaltliche Mandantengespräch

Linguistische Ergebnisse zum sprachlichen Handeln von Anwalt und Mandant

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Ina Pick

Diese gesprächslinguistische Studie untersucht das anwaltliche Mandantengespräch auf einer breiten Datengrundlage authentischer Gesprächsaufnahmen aus unterschiedlichen Rechtsgebieten und arbeitet typische kommunikative Formen und Probleme heraus. Mandantengespräche gehören zum beruflichen Alltag der meisten Anwälte und Anwältinnen, die Gesprächsführung gilt zudem als eine juristische Schlüsselqualifikation. Mit einem theoretisch und methodisch mehrdimensionalen Zugang werden Gesprächsphasen, kommunikative Aufgaben und verschiedene zentrale sprachliche Handlungsmuster rekonstruiert und miteinander in Bezug gesetzt. Fragebögen und Interviews mit den Beteiligten sowie die Auswertung von Praxisliteratur aus Anwaltssicht ergänzen die Analysen im Sinne einer Angewandten Gesprächsforschung. Die Arbeit wurde mit dem «Förderpreis Sprache und Recht 2014 der Universität Regensburg», dem «Dissertationspreis 2014 der TU Dortmund» sowie dem «Peter-Lang-Nachwuchspreis – Geisteswissenschaften» ausgezeichnet.
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A Verwendete Transkriptionszeichen

Konventionen nach HIAT für Transkripte in Partiturschreibweise:

A (w)Anwältin (weiblich)
M (m)Mandant (männlich)
MEF Ehefrau des Mandanten
[t]Spur für die Gesprächsdauer, verzeichnet in fünfminütigen Abständen
.Assertionen/Aussagen, fallende Intonation
!Ausrufe, Aufforderungen, gleichbleibende/ansteigende Tonhöhe
?Fragen, ansteigende Tonhöhe
,Assertionen mit leicht steigender/schwebender Intonation am Äußerungsende
Abbrüche
Pause, Länge ca. ¼ Sek.
• •Pause, Länge ca. ½ Sek.
• • •Pause, Länge ca. ¾ Sek.
((1,5s))Pause, Länge ab 1 Sek.
nieBesondere Betonung
jaaauffällige Dehnung
((ea))einatmen
((aa))ausatmen
na/ nebenReparaturen
( )Schwer Verständliches, Vermuteter Wortlaut
((unv.))Unverständliches
[Versicherung]Alle Transkripte sind anonymisiert, Namen, Orte, Berufsbezeichnungen etc. sind erfunden. An einigen Stellen wurde zum besseren Verständnis des Transkripts anstelle der Masken eine generelle Bezeichnung gewählt, diese findet sich in []

Darstellung vereinfachter Transkripte:

Sind Transkripte ohne ihre Partituren dargestellt, handelt es sich um vereinfachte Transkripte. Diese verzeichnen lediglich die Ereignisse der Spur eines Sprechers (Pausen Reparaturen, Abbrüche), Hörersignale und Überlappungen mit dem/ den anderen Sprecher/n wurden in den vereinfachten Transkripten gekürzt. ← 479 | 480 →

B Legende zu den Praxeogrammen in den Kapiteln 7 bis 11

(vgl. dazu auch Ehlich/Rehbein 1986, 1972)

Illustration

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C Fragebögen zu den erhobenen Erstgesprächen