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Beiträge zum 29. Forum Junge Romanistik

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Edited By Teresa Hiergeist, Laura Linzmeier, Eva Gillhuber and Sabine Zubarik

Der Sammelband legt seinen Fokus auf Körper und Korpora der Romania. Er schlägt somit eine Brücke zwischen der wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem menschlichen Leib in seiner kulturellen sowie literarischen Relevanz und der Untersuchung von Textsammlungen und Aufnahmen, die die sprachliche Diversität des Kulturraums inkarnieren. Er behandelt den Körper in Aufführungskontexten, im Rahmen der Identitätskonstruktion, im Spannungsfeld machtpolitischer Interessen sowie in Hinblick auf die Historizität seiner Bewertung und er lotet die Möglichkeiten der Korpusanalyse und -planung aus. Mit Beiträgen aus der hispanistischen, galloromanistischen, italianistischen, katalanistischen und rumänistischen Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft.
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(De-)Konstruktionen schwarzer W/Leiblichkeit: Körperdiskurse an der Schnittstelle von Rasse und Geschlecht

1.  Die Hinwendung zum Körper und der body turn

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Abstract: El presente ensayo propone una reflexión teórica sobre el cuerpo de la mujer negra estudiándolo desde la intersección de raza y género. Para ese fin, se analizan diferentes intervenciones críticas sobre la supuesta naturalidad de lo corporal (tales como las de Simone de Beauvoir, Frantz Fanon, Michel Foucault o Judith Butler) que han sido claves para preparar y producir el llamado giro corporal. En un segundo término, estas deconstrucciones se problematizan a partir de algunas posturas teóricas de feministas negras (como Kimberlé Crenshaw o Patricia Hill Collins) quienes han llamado la atención sobre la interseccionalidad de raza, género y otras condiciones de alteridad social que circunscriben la corporalidad de la mujer negra en los contextos poscoloniales, diaspóricos o tercermundistas.

Seit Ende der 1980er und insbesondere im Laufe der 1990er Jahre hat sich ein tiefgreifender „Perpektivenwechsel“ (Gugutzer 2006, 10) in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften vollzogen, dessen Ergebnis die dezidierte Hinwendung zum menschlichen Körper war. Nicht nur quantitativ im Hinblick auf die umfassende Thematisierung von Frage- und Problemstellungen rund um die Beschaffenheit und Bedeutung des menschlichen Leibes (welche ihren Niederschlag in einer Fülle einschlägiger Publikationen und (Lehr-)Veranstaltungen gefunden hat),1 sondern v.a. auch qualitativ im Sinne einer systematischen und differenzierten (Re-)Konzeptualisierung des Körpers als theoretische Kategorie haben inzwischen diverse traditionell „somatophobe“2 (Grosz 2005, ← 165 | 166 → 47) Wissenschaftsdisziplinen eine Wende zum Körper ausgerufen3 (cf. Gugutzer 2006, 10–12;...

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