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Corpus

Beiträge zum 29. Forum Junge Romanistik

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Edited By Teresa Hiergeist, Laura Linzmeier, Eva Gillhuber and Sabine Zubarik

Der Sammelband legt seinen Fokus auf Körper und Korpora der Romania. Er schlägt somit eine Brücke zwischen der wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem menschlichen Leib in seiner kulturellen sowie literarischen Relevanz und der Untersuchung von Textsammlungen und Aufnahmen, die die sprachliche Diversität des Kulturraums inkarnieren. Er behandelt den Körper in Aufführungskontexten, im Rahmen der Identitätskonstruktion, im Spannungsfeld machtpolitischer Interessen sowie in Hinblick auf die Historizität seiner Bewertung und er lotet die Möglichkeiten der Korpusanalyse und -planung aus. Mit Beiträgen aus der hispanistischen, galloromanistischen, italianistischen, katalanistischen und rumänistischen Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft.
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Vom Leib des Patriarchen zur Inszenierung der Bio-Macht – Transformationen von Körperdiskursen und Diktaturdarstellungen im lateinamerikanischen Roman und Film der Gegenwart

1.  Herrschaft durch Sichtbarkeit im klassischen Diktatorenroman

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Abstract: El presente trabajo analiza las transformaciones de discursos corporales y representaciones de dictadura en la novela y el cine latinoamericanos comparando las clásicas novelas del dictador con la producción literaria y cinematográfica que sucedió las dictaduras militares de los años setenta y ochenta en el Cono Sur. Se trata de demostrar cómo se tradujo el cambio de los sistemas de poder desde los sistemas caudillistas fundados en la visibilidad corporal del soberano hacia la imposición de una nueva biopolítica por parte de las dictaduras militares en las representaciones artísticas del subcontinente.

Von der Conquista und der spanischen Expansionspolitik gegenüber der indigenen Bevölkerung über die Vernichtungsfeldzüge im Namen der nationalen Einigungen im 19. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart hinein lässt sich die Historie Lateinamerikas immer auch als eine Geschichte des Körpers (des Anderen) und der Versuche seiner Bemächtigung, Unterwerfung und Kontrolle lesen. Seit jeher haben die Literaturen (und in jüngerer Vergangenheit auch der Film) des Subkontinents die vielfältigen Dimensionen und Diskurse dieser Körperpolitik abgebildet und experimentell durchgespielt und dabei ein spezifisches (Körper-)Wissen kreiert. Von der Kolonialzeit an fungieren die lateinamerikanischen Literaturen so als einer jener „espacios que pueden mostrarnos el modo como esa discursividad fue tomada […] en un conflicto que aún atraviesa los modelos discursivos dominantes en el continente“ (García 2000, 89). Eine spezielle Bedeutung innerhalb dieses weiten Panoramas kommt dem Körper und...

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