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Corpus

Beiträge zum 29. Forum Junge Romanistik

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Edited By Teresa Hiergeist, Laura Linzmeier, Eva Gillhuber and Sabine Zubarik

Der Sammelband legt seinen Fokus auf Körper und Korpora der Romania. Er schlägt somit eine Brücke zwischen der wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem menschlichen Leib in seiner kulturellen sowie literarischen Relevanz und der Untersuchung von Textsammlungen und Aufnahmen, die die sprachliche Diversität des Kulturraums inkarnieren. Er behandelt den Körper in Aufführungskontexten, im Rahmen der Identitätskonstruktion, im Spannungsfeld machtpolitischer Interessen sowie in Hinblick auf die Historizität seiner Bewertung und er lotet die Möglichkeiten der Korpusanalyse und -planung aus. Mit Beiträgen aus der hispanistischen, galloromanistischen, italianistischen, katalanistischen und rumänistischen Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft.
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Paul Valéry: Genese und poietische Inszenierung seines Corps-Esprit-Monde-Theorems

1.  

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Abstract: La formule de Corps-Esprit-Monde résume un des concepts centraux de l’œuvre théorique de Paul Valéry. Elle comprend l’unité de ces trois instances en tant que dimensions de la connaissance et transcende la dichotomie entre corps/matière et esprit qui marque la tradition philosophique occidentale dès l’Antiquité. Le but de mon article est d’un côté d’indiquer les conditions qui mènent à l’élaboration de cette formule et parmi lesquelles l’estimation explicite du corps joue un rôle fondamental. De l’autre côté, je montrerai par l’analyse exemplaire du poème „La Pythie“ l’importance de Corps-Esprit-Monde en tant que concept théorique pour les textes poétiques de Paul Valéry.

Lange bevor Körper, Körperlichkeit und die damit verbundenen Konzepte als Folge diverser turns in den Fokus kultur- und literaturwissenschaftlicher Erörterungen rücken,1 räumt Paul Valéry der Reflexion auf den Körper und seine erkenntnistheoretische Funktion einen festen Platz in seinem Denken ein. Als Dichter orientiert er sich in den 1880er und frühen 1890er Jahren zunächst an dem Vorbild Stéphane Mallarmé und dem französischen Symbolismus. Ab 1917, nach der als grand silence bekannt gewordenen literarischen Schaffensunterbrechung, findet er zu einer anderen, spezifischen Dichtung, die sich durch die Integration wissenschaftlicher und theoretischer Überlegungen sowie die ← 297 | 298 → Etablierung eines eigenen Inventars von Themen und Motiven auszeichnet.2 Neben seinem Wirken als Dichter tritt Valéry mit philosophischen und politischen Schriften an die Öffentlichkeit,...

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