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Jazz in der DDR und Polen

Geschichte eines transatlantischen Transfers

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Christian Schmidt-Rost

Christian Schmidt-Rost vergleicht die Jazzszenen in der DDR und Polen und beschäftigt sich mit den transatlantischen Transferprozessen, in die sie eingebunden waren. Sein Buch gibt einen Einblick in den vielfältigen Umgang mit der amerikanischen Musik Jazz im Kalten Krieg. Dabei werden die Handlungsspielräume von Herrschenden und Jazzern – Musikern, Organisatoren, Journalisten, Fans – in den beiden staatssozialistischen Gesellschaften untersucht und deren Wandel seit den 1950er Jahren nachvollzogen. Der Autor macht deutlich, wie es den Jazzern gelang, über Medien, Verbände und Festivals blockübergreifende Kommunikationsräume zu etablieren, während die Musik zugleich für immer mehr Akteure zu einem Geschäft wurde. Seine Studie zeigt, wie Jazz im Kalten Krieg ebenso polarisierte wie verband.
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Danksagung

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„Interessieren Sie sich für Jazz, Herr Schmidt-Rost?“ fragte mich Gertrud Pickhan, als wir mit der Besprechung meiner Magisterarbeit fertig waren. Ich war überrascht von ihrer Frage und dem folgenden Angebot im Rahmen des Forschungsprojekts Jazz im Ostblock - Widerständigkeit durch Kulturtransfer ein Teilprojekt als Promotionsstipendiat der VolkswagenStiftung zu bearbeiten. Gertrud Pickhan, vielen herzlichen Dank dafür, dass Du mir die fünf Jahre mit Jazz ermöglicht und mich in dieser Zeit mit Deinem Zutrauen, Deinen Anregungen und Fragen vorangebracht hast und zugleich Verständnis dafür hattest, dass ich meinen eigenen Weg suchte.

Als ich auf eine Rezension des Buchs Sound Diplomacy stieß und feststellte, dass die Autorin sich sowohl mit dem transatlantischen Transfer von Musik als auch mit Kultur im Kalten Krieg befasst hatte, war für mich klar, dass Jessica Gienow-Hecht für mein Thema die bestmögliche Zweitgutachterin wäre. Herzlichen Dank für Ihre hartnäckigen Fragen und Ihre hilfreichen Anregungen!

Mein Dank gilt auch Rüdiger Ritter, dem Koordinatoren des Forschungsprojekts, für die anregende Zeit: im geteilten Büro, bei gemeinsamen Aufenthalten im Jazz Institut Darmstadt oder im Rahmen der gemeinsam organisierten Workshops und Konferenzen. Letztere boten die Möglichkeit zum spannenden Austausch mit den anderen Promovierenden des Projekts: Marta Domurat, Piotr Baron, Igor Pietraszewski, Gergő Havadi und Petr Motyčka.

Wesentlich ermutigt, die Dissertation zu wagen, hat mich Heinrich Hartmann. Die mit ihm gegründete Lesegruppe – mit Benno Gammerl, Luma Gatejel, Jacob Hort, Sebastian...

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