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Wörterbücher der Deutschen Gebärdensprache

Sprachspezifische Besonderheiten und deren Bearbeitung in ausgewählten Wörterbüchern

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Ulrike Thamm

Gebärdensprachwörterbücher bilden einen vergleichsweise kleinen Teil der deutschen Wörterbuchlandschaft. Diese Arbeit macht den Leser mit den Besonderheiten der DGS-Lexikografie vertraut – einer Disziplin, die unter verschiedensten Bedingungen die unterschiedlichsten Produkte hervorbringt. Im Laufe der Untersuchung wird deutlich, wie sehr soziokulturelle, sprachspezifische und sprachpolitische Gegebenheiten die einzigartige Beziehung zwischen Deutscher Gebärdensprache und Lexikografie prägen. Einige DGS- und gebärdensprachspezifische Phänomene stehen beispielhaft für die vielfältigen Besonderheiten bei der Konzeption von DGS-Wörterbüchern. Die Untersuchung einiger gängiger Wörterbücher zeigt, wie lexikografische Probleme in Print und durch elektronische Medien bearbeitet werden können.
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5. Wörterbücher und die DGS

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5.1 Relevante Begriffe

Um Wörterbücher der DGS untersuchen zu können, muss zunächst der Wörterbuchbegriff geklärt werden. Während ein Großteil der Wörterbuchbenutzer als prototypisches Wörterbuch vermutlich ein Erzeugnis in Buchform ansieht, „in dem Wörter in alphabetischer Reihenfolge eingetragen und erklärt werden“ (Hausmann 1985:369), ist die in der Fachliteratur anerkannte Definition allgemeiner gefasst:

Das Wörterbuch ist eine durch ein bestimmtes Medium präsentierte Sammlung von lexikalischen Einheiten (vor allem Wörtern), zu denen für einen bestimmten Benutzer bestimmte Informationen gegeben werden, die so geordnet sein müssen, daß ein rascher Zugang zu Einzelinformationen möglich ist. (ibid.)

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