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Pragmantax II

Zum aktuellen Stand der Linguistik und ihrer Teildisziplinen- Akten des 43. Linguistischen Kolloquiums in Magdeburg 2008- The Present State of Linguistics and its Sub-Disciplines- Proceedings of the 43 rd Linguistics Colloquium, Magdeburg

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Edited By Katrin Schöpe, Renate Belentschikow, Angelika Bergien and Armin Burkhardt

Dieser Band vereinigt 63 Beiträge in deutscher, englischer und französischer Sprache. Er repräsentiert ein breites Spektrum an Themen und Erkenntnissen aus verschiedenen Bereichen der Linguistik und versucht damit eine kritische Bestandsaufnahme des Faches. Die Beiträge widmen sich Fragestellungen aus den Gebieten der Grammatik, Semantik, Text- und Diskurspragmatik sowie der Angewandten Linguistik. Aufsätze zur kontrastiven Linguistik und zur Fremdsprachendidaktik runden den Band ab.
This volume contains the revised versions of 63 papers, written in German, English and French. It considers a broad spectrum of topics and findings from various areas of linguistics and thereby offers a critical review of the field. The authors address questions ranging from grammar, semantics, text and discourse pragmatics to issues from the field of applied linguistics. The volume is concluded by studies on contrastive linguistics and foreign language pedagogy.
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Nominalklammem im Deutschen

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← 38 | 39 → Nominalklammern im Deutschen

Armin Burkhardt, Magdeburg

1 Attributräume

Das Deutsche ist eine Klammersprache und deswegen insofern auch eine Wartesprache (vgl. Burkhardt 1998: 119ff.), als in sehr vielen Fällen eine eröffnete grammatische Struktur nach Einfügung weiterer Elemente erst wieder geschlossen werden muss. Besonders berühmt – oder berüchtigt – ist das Deutsche für die Verbalklammer, bei der sich das Prädikat – um es in Weinrichs (1993: 35ff.) Terminologie zu sagen – in das finite „Vorverb“ und das „Nachverb“ aufspaltet, das an das Ende des jeweiligen Satzes tritt. Weitaus weniger Beachtung hat bisher die Nominalklammer gefunden, die – wiederum mit Weinrich (vgl. ebd.: 355ff.) – in einen „prä-“ und einen „postdeterminierenden“ Typ unterschieden werden, die beide zu den Erscheinungsformen dessen gehören, was in der Grammatik von alters her als „Attribut“ bezeichnet wird.

Attribute sind freie, d.h. grammatisch mögliche, aber nicht notwendige Hinzufügungen zu Satzgliedern. Im Deutschen können sie einen beachtlichen Umfang annehmen und sind in Links- und Rechtsattribute zu unterscheiden:

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