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Finnische Germanistentagung 2012

Einblicke und Aussichten

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Edited By Irma Hyvärinen, Ulrike Richter-Vapaatalo and Jouni Rostila

Die Finnische Germanistentagung 2012 brachte rund 70 FachkollegInnen aus dem ganzen Land nach Helsinki. Im Dialog mit renommierten WissenschaftlerInnen aus dem Ausland thematisierten sie Aktuelles in Forschung und Lehre. Dieser Band enthält die Plenarvorträge und ausgewählte, in einem Referee-Verfahren begutachtete Sektionsbeiträge in vier Blöcken: «Einblicke in die Lage des Deutschen in Finnland», «Deutsch im Gebrauch», «Deutsch im Unterricht» und «Literatur als Kulturgut». Die rege Beteiligung und die Bandbreite der Tagung beweisen, dass es nicht schlecht bestellt ist um die finnische Germanistik, dass es jedoch gemeinsamer Bemühungen bedarf, um die akademische Existenz und den traditionell hohen Standard des Fachbereichs auch weiterhin zu sichern.
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„Besorgniserregend, aber nicht hoffnungslos!“ Podiumsdiskussion zur aktuellen Lage der deutschen Sprache in Finnland: Martin Wichmann und Jouni Rostila

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Podiumsdiskussionen zur aktuellen Lage der deutschen Sprache in Finnland haben sich inzwischen als fester Bestandteil finnischer Germanistentagungen etabliert. An dieser Tradition wollten wir ganz bewusst festhalten und haben gern eine solche Diskussion organisiert und vorbereitet, die zugleich den thematischen Abschluss der Konferenz bildete.1

Damit die Diskussion strukturiert und effektiv ablaufen und eine Vielzahl von Aspekten angesprochen werden konnte, hatten wir folgende Ablaufskizze vorbereitet und mit den Diskussionsteilnehmern, die wir anschließend vorstellen werden, zuvor abgestimmt. Die Diskussion gliedert sich in drei Teile: Im ersten Teil bereiten die Teilnehmer Eingangsstatements anhand der folgenden Leitfragen vor: Wie schätzen Sie die Rolle bzw. Lage der deutschen Sprache in Ihrem Bereich (Schule, Hochschule, Kultur, Wirtschaft) ein? Welche Herausforderungen und Lösungsansätze bzw. Probleme gibt es? Der zweite Teil, der den Schwerpunkt der Diskussion bildet, lässt sich als freie Diskussion beschreiben. Die Podiumsteilnehmer diskutieren zunächst untereinander und reagieren anschließend auf Fragen aus dem Plenum. Der dritte Teil besteht aus Abschlussstatements, in denen die Teilnehmer die Gelegenheit haben, zentrale Anliegen pointiert zusammenzufassen.2

An dieser Stelle möchten wir die Teilnehmer der Podiumsdiskussion kurz vorstellen, für deren Engagement wir uns an dieser Stelle noch einmal bedanken:

Mikko Fritze trägt als Leiter des Goethe-Instituts Finnland u. a. auch die übergreifende Verantwortung für den Bereich der Spracharbeit und koordiniert die Aktivitäten in diesem Bereich. Marja Martikainen ist Deutschlehrerin für die Sekundarstufen I/II an der Normalschule in Viikki (Viikin normaalikoulu). Darüber hinaus ist...

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