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«Content and Language Integrated Learning» (CLIL) im Musikunterricht

Eine Studie zu CLIL-Musikmodulen

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Charlott Falkenhagen

Vor dem Hintergrund der bisher eher geringen Beachtung des Unterrichtsfachs Musik für ein integriertes Sachfach- und Fremdsprachenlernen ( Content & Language Integrated Learning) untersucht diese Arbeit das besondere Potenzial von Musik als CLIL-Modulpartner. Gerade aufgrund der fachspezifischen Arbeitsweisen in Form von rezeptiv-/produktiv-handelnder Auseinandersetzung mit Musik und einer dadurch erhöhten Emotionalität sowie Involviertheit der Lernenden ergeben sich vielfältige positive Begegnungen mit der Fremdsprache als Arbeitssprache. Neben einer ausführlichen Diskussion des Forschungsstands zu CLIL-Musik stehen auf der Basis einer unterrichtspraktischen Studie Aussagen zu motivationalen, fachlich-inhaltlichen, fremdsprachlichen sowie interkulturellen Aspekten im Fokus. Diese werden im Hinblick auf die Lehr- und Lernpraxis von CLIL-Musikmodulen diskutiert und interpretiert.
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Einleitung

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Die Eröffnung der vorliegenden Dissertationsschrift sei den Probanden1 meiner Studie überlassen. Diese konnten ein kombiniertes Musik- und Sprachenlernen am Beispiel des CLIL-Musikmoduls „Jazz – Roots and Styles“ erleben:2

„Englisch gehört zu Jazz wie Pech zu Schwefel.“ [H9n46]

„Weil Jazz auf Englisch einfach nur wie die Butter aufs Brot gehört, da es [sich] viel nur in USA und englischsprachigen Ländern gespielt/abgespielt hat.“ [H9n40]

„Es hat mehr Spaß gemacht, weil man dadurch [gemeint ist die Vermittlung in der englischen Sprache] irgendwie die Stoffeinheit bzw. die Situation dort besser verstanden hat.“ [L9n31]

„Da der Unterricht und das Anschauungsmaterial auf Englisch erfolgt ist, hat man sich richtig zurückversetzt gefühlt.“ [L9n25]

„Denn das Feeling kam besser rüber als auf Deutsch, wenn es in der Sprache gemacht wird, in der es sich abgespielt hat.“ [H9n43]

„Da Jazz auch in Amerika erfunden (entwickelt) wurde, fand ich es sogar besser, da man direkt mit den originalen Fachbegriffen vertraut gemacht wurde. Durch das viele Reden verbessern sich nicht nur die Sprach-, sondern auch die Musikkenntnisse.“ [L9n25]

„In Deutsch hätte man alles sofort verstanden und wieder vergessen. Im Englischen denkt man immer nochmal darüber nach.“ [E8n11]

„Durch die englische Sprache fühlte man sich dem Jazz näher, da dieser auch englischsprachig ist.“ [L9n19]

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