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Die historische Entwicklung der Werbesprache

Eine empirische Untersuchung von Text- und Bildwerbung im Zeitraum vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des 20. Jahrhunderts

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Rosemarie Fährmann

Diese Arbeit will Aufschluss darüber geben, wie sich die Entwicklung von Text- und Bildsprache anhand von Werbeanzeigen bei Mercedes-Benz von 1888 bis 1993, bei Persil von 1907 bis 1997 und bei Nivea von 1911 bis 1992 zeigt. Besondere Gewichtung wird dabei auf die verbale und nonverbale Gestaltung der Werbetexte im Hinblick auf den Sprachkode, die Wortwahl, die Semiotik der Sprache und der Bilder und die Kohärenz in Text-Bild-Gefügen gelegt. Es wird untersucht, ob sich Veränderungen in der Gesellschaft in der sprachlichen und visuellen Werbekommunikation niederschlagen. Die Untersuchung soll zeigen, inwieweit sich an der werblichen Gestaltung, am Sprachstil und an visuellen Werbemotiven die Entwicklungen des Marktes, der Technik, die Verlagerungen der Rezipientenkreise und die ökonomischen und ökologischen Vorgaben ablesen lassen.
Aus dem Inhalt: Entwicklung in der Gestaltung der Anzeigen – Veränderungen in den Anzeigen aufgrund politischer, wirtschaftlicher und ökologischer Entwicklungen – Veränderungen in den Anzeigen aufgrund technischer Entwicklungen, wie z. B. Technik der Reproduktion – Veränderungen in der Sozialstruktur der Zielgruppen – Veränderungen der Fließtexte in Bezug auf Länge, Verständlichkeit, Präzision, Gestaltung – Veränderungen im Sprachkode und Argumentationsstil – Veränderungen in den Bild-Motiven, der Farbgestaltung, der Präsentation – Veränderungen in grafischer und typografischer Reproduktion (Auswahl von Positiv- bzw. Negativ-Schriften) – Veränderungen in der Platzierung von Schlagwort, Bild, Fließtext und Slogan.