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Metaphern der Pädagogik

Metaphorische Konzepte von Schule, schulischem Lernen und Lehren in pädagogischen Texten von Comenius bis zur Gegenwart

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Alexandra Guski

Wie andere Fachsprachen ist auch die Sprache der Pädagogik auf Metaphern angewiesen, um Lehr- und Lernprozesse sowie Erziehungskonzepte in Worte zu fassen. Ob von «Lernwegen», der «Entfaltung der Lernenden» oder der «Weitergabe von Lernstoff» die Rede ist – stets basiert das Denken und Sprechen über pädagogische Vorgänge auf metaphorischen Konzepten. Gestützt auf die kognitive Metapherntheorie gibt diese Arbeit im ersten Teil einen Überblick über die wichtigsten grundsätzlichen metaphorischen Konzepte, die der Sprache der Pädagogik zugrunde liegen, und arbeitet typische argumentative Funktionen von Metaphern in pädagogischen Diskursen heraus. Im zweiten Teil werden zeit- und kulturspezifische metaphorische Konzepte und Argumentationen in den Texten von Comenius bis zur Gegenwart vorgestellt.
Aus dem Inhalt: Metaphern als Ausdruck pädagogischer Konzeptionen – Funktionen und Gefahren von Metaphern im Bildungsbereich – Untersuchung von Metaphern in schulpädagogischen Texten – Metaphorische Grundkonzepte und historisch konstante metaphorische Modelle von schulischem Lernen – Metaphern zur Konstruktion argumentativer Topoi in der Pädagogik – Metaphorische Konzepte bei Comenius – Metaphern in pädagogischen Texten der Aufklärung – Ausgewählte metaphorische Konzepte für schulisches Lehren und Lernen im 19. Jahrhundert – Schulmetaphern in literarischen und pädagogischen Texten um 1900 – Metaphern für Schule, schulisches Lernen und Lehren nach 1965.