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Vom Seminar zur Fachhochschule – neue Strukturen, bewährte Mythen

Fallrekonstruktion eines schulkulturellen Transformationsprozesses

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Esther Kamm

Die Entwicklung von Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen in der Schweiz hat einen bedeutenden Um- und Ausbau des tertiären Bildungssektors in Gang gesetzt. Der Institutionenwandel bringt neue strukturelle Rahmenbedingungen, zu denen ein Auftrag zu anwendungsorientierter Forschung ebenso gehört wie ein regionaler Zusammenzug von einzelnen Teilschulen. Er stellt die schulische Organisation vor eine Herausforderung, die eine Überwindung der Schwierigkeiten in Form einer pädagogischen Sinnstiftung, respektive eines «Schulmythos» notwendig macht. Wie bewältigt eine traditionsreiche, seminaristische Ausbildungsstätte diesen Wandel? Welche Auswirkungen hat er auf die Schulkultur? Auf welche Orientierungsmuster stützen sich die Dozierenden und Studierenden und welche Erfahrungen aus der Vergangenheit sind dabei hilfreich? Diese Studie zeigt an einem konkreten Beispiel, wie der institutionelle Transformationsprozess bearbeitet wird. Anhand von Gruppendiskussionen wird die Sicht der schulischen Akteure auf das Übergangsgeschehen aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: Theorie der Schulkultur – Schulmythos als Konstruktion von pädagogischem Sinn – Transformationsprozesse einer schulischen Kultur – Gruppendiskussionen mit schulischen Akteuren – Schulkulturelle Spannungen und Widersprüche in der Übergangsphase einer schulischen Organisation.