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Das Programm «Reflexives Lernen» in Schulentwicklung und Lehrerfortbildung

Studien zur Gründungs- und Aufbauphase einer Grundschule

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Claudia Hidding-Kalde

Im aktuellen erziehungswissenschaftlichen und bildungspolitischen Diskurs werden die Bereitschaft und Kompetenz zur Reflexion des eigenen pädagogischen Denkens und Handelns als wichtiges Element der Lehrerbildung und als «Schlüssel zur Professionalität im Lehrerberuf» angesetzt: Lehrer sollen ihre pädagogische Praxis bewusst wahrnehmen, erforschen und kritisch reflektieren können, um ihre Schularbeit zu verbessern. In die Diskussion um eine theoretische Begründung und empirische Absicherung dieser Forderungen greift diese Untersuchung ein. Sie stellt zum einen das Programm «Reflexives Lernen» vor, so wie es in Lehrerausbildungsprojekten entwickelt und erprobt wurde, und erörtert differenziert in «Programmsätzen» seine Ziele, Gelingensbedingungen und Vollzugsformen. Zum anderen wird seine Funktion für eine pädagogisch orientierte Schulentwicklung im Rahmen eines konkreten Reformvorhabens dokumentiert, analysiert und im Hinblick auf Konsequenzen für Schulreform und Lehrerbildung, insbesondere für die Kooperation von Universität und Einzelschule, diskutiert.
Inhalt: Grundzüge der Ideographischen Schulforschung – Reflexion des eigenen pädagogischen Handelns als Grundkompetenz und Grundqualifikation von Lehrern – Prämissen und Intentionen des Programms «Reflexives Lernen» – Reflexives Lernen an der Grundschule Gievenbeck-Südwest – Perspektiven des Reflexiven Lernens.