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Symbolon

Jahrbuch der Gesellschaft für wissenschaftliche Symbolforschung- Neue Folge. Band 18-

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Hermann Jung

Band 18 des Jahrbuchs SYMBOLON dokumentiert Vorträge aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen, die bei den Jahrestagungen der Gesellschaft für Symbolforschung e.V. in den Jahren 2005 bis 2007 in Ludwigshafen/Rhein und im Jahr 2008 in Stuttgart gehalten wurden. Dabei werden die folgenden Themenkreise behandelt: «Symbole des Übergangs» (christliche Taufe, mittelalterliches Hospital, Dämmerung und Zwielicht in der Romantik, Übergangserfahrungen in der Psychotherapie, altägyptische Totenreise, Monster und Masken im Mittelalter, Orpheus. Wandel und Übergang), «Wesen anderer Sphären. Zur Symbolik von Engeln, Elfen, Höllenwesen, Fantasy-Gestalten ...» (Zwerge, Engel, Zwischenwesen im Mittelalter), «Die Zahlen. Symbolik, Mythos, Magie» (allegorische Zahlendeutung/die Sechs/Zahl als Zeichen im Mittelalter, die Eins, Achtzahl in der Architektur, die Drei in der Freimaurerei) und «Symbole, Mythen, Riten der Landschaft» (griechische Antike, Vulkane Italiens).
Inhalt: Reinhold Malcherek: «Gleichzeitig mit dem Tod geschah eure Geburt» (Cyrill von Jerusalem). Die Feier der christlichen Taufe als existenzieller Übergang – Walter Schneider: Das mittelalterliche Hospital. Ort der Grenzerfahrungen - seine Zeichen und Symbole – Gerhard vom Hofe: Die transitorischen «Zustände» der Dämmerung und des Zwielichts und ihre Symbolik in der Literatur der deutschen Romantik – Ruth Hampe: Zur Symbolisierung von Übergangserfahrungen in bildlichen Gestaltungen – Peter Eschweiler: Barke, Netz und Zauber - Eine Totenreise im Alten Ägypten – Peter Dinzelbacher: Monster und Masken am Tor. Zur mittelalterlichen Symbolik des Übergangs vom profanen in den heiligen Raum – Hermann Jung: Mythos Orpheus. Stationen von Wandel und Übergang – Wolfgang Bauer: Sicht, Symbolik und Bedeutung der Zwerge über die Jahrtausende: Vom Erdmännlein über das Heinzelmännchen zum Garten- und Werbezwerg – Johann Evangelist Hafner: Wozu dienen Engel? Zur Funktion niedriger Transzendenzen – Peter Dinzelbacher: Zwischenwesen des Mittelalters und ihre Symbolik – Rudolf Suntrup: «Mysteria numerorum». Voraussetzungen, Methoden und Praxis der allegorischen Zahlendeutung im Mittelalter. Mit einem Anwendungsbeispiel zur Auslegung der Sechs in der Genesisexegese – Otto Betz: «Ein und alles». Die Eins als Inbegriff des Anfangs und des umfassenden Ganzen – Oliver Münch: Die Zahl als Zeichen. Symbolik und Allegorese der Zahlen im hohen und späten Mittelalter – Werner Heinz: Die Architektur des römischen Thermalbades von Badenweiler und die Achtzahl – Axel Voss: Die Symbolik der Zahl Drei in der Freimaurerei – Robert Josef Kozljanič: Heilige Tempel-Landschaften der griechischen Antike – Werner Heinz: Vulkane Italiens. Mythen und Symbole.