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Die leistungsstörungsrechtlichen Grundstrukturen des deutschen, französischen und englischen Unternehmenskaufrechts im Vergleich

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Susanne Niesse

Der Erwerb eines Unternehmens unterliegt in Deutschland, Frankreich und England rechtstechnisch jeweils völlig unterschiedlichen Regelungen. Dies gilt unabhängig davon, ob der Erwerb als Share oder Asset Deal strukturiert wird. Die Arbeit stellt in einer vergleichenden Gegenüberstellung die gewährleistungsrechtlichen Grundstrukturen in den verglichenen Rechtsordnungen dar. Kern der Betrachtung bildet die gewährleistungsrechtliche Behandlung zweier typischer Fehlergruppen, nämlich von fehlerhaften Abschlussangaben und Substratmängeln. Im jeweiligen Zusammenhang wird insbesondere das dem französischen Recht eigene Rechtsinstitut des fonds de commerce erläutert. Auf Grundlage der festgestellten Ergebnisse wird sodann das deutsche Recht nach Inkrafttreten des Schuldrechtsmodernisierungsgesetzes in einer vergleichenden Betrachtung einem Tauglichkeitstest unterzogen.
Susanne Niesse, geboren 1979, studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Saarbrücken, Edinburgh und Heidelberg. Die Arbeit entstand nach Abschluss des Referendariats am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung der Universität des Saarlandes, parallel zu einer Tätigkeit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin in einer führenden europäischen Wirtschaftskanzlei. Die Autorin ist heute als Rechtsanwältin in einer wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Kanzlei in Frankfurt am Main tätig.