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Die Reform des Umweltstrafrechts durch das Zweite Gesetz zur Bekämpfung der Umweltkriminalität (2. UKG), insbesondere unter kriminalpolitischen Gesichtspunkten

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Christian Schwertfeger

Die Arbeit analysiert die Reform des Umweltstrafrechts durch das 2. Gesetz zur Bekämpfung der Umweltkriminalität kritisch und entwickelt Konzepte für eine «Reform der Reform». Sie verfolgt dabei in erster Linie eine kriminalpolitische Zielsetzung: Wie sollte ein optimaler strafrechtlicher Schutz der Umwelt konzipiert sein? Welche Regelungen haben sich bewährt, und welche Änderungen und Ergänzungen sind angezeigt? Um diese Fragen befriedigend beantworten zu können, werden für die einzelnen Umweltmedien und sonstigen Erscheinungsformen der Umwelt zunächst die naturwissenschaftlichen Grundlagen und statistischen Rahmenbedingungen erarbeitet, sodann die Genese der jeweiligen Strafvorschrift dargestellt und schließlich die dazu gemachten Reformvorschläge kritisch gewürdigt. Im Ergebnis legt die Arbeit gewissermaßen ein «3. Gesetz zur Bekämpfung der Umweltkriminalität» vor.
Aus dem Inhalt: Grundlegende Fragestellungen des strafrechtlichen Umweltschutzes und deren Übertragung auf die Strafvorschriften zum Schutz der einzelnen Umweltmedien und sonstigen Erscheinungsformen der Umwelt - Abolitionismus - Begrenzung der tatbestandlichen Reichweite kernstrafrechtlicher Umweltschutzvorschriften - Notwendigkeit eines ökologisch konsistenten Schutzkonzeptes - Klimaschutz - Berücksichtigung interdependenter Wirkungszusammenhänge - Ressourcenschutz - Unternehmensstrafbarkeit - Verwaltungs(akts)akzessorietät.