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Galsan Tschinag

Der tuwinische Nomade in der deutschsprachigen Literatur

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Cornelia Schrudde

Diese erste Monographie über Galsan Tschinag bietet einen Überblick über das Gesamtwerk des 1944 geborenen tuwinischen Schriftstellers. Als Stammesfürst eines Volkes mit mündlicher Erzähltradition verfaßt er seine Geschichten und die Geschichte seines Volkes auf deutsch. Mittels seiner Literatur intendiert Tschinag, als Sprachrohr seines vom Untergang bedrohten Stammes zu fungieren.
Nach einem Abriß der deutschsprachigen Literatur nichtdeutscher AutorInnen, zu denen Tschinag zählt, folgt eine Einführung in Tschinags Biographie und Gesamtwerk. Angesichts seines spezifischen Hintergrundes werden in diesen Kapiteln auch die Sitten und Gebräuche der Tuwa und deren orale Erzähltradition vorgestellt. Daran anschließend werden die Einflüsse der mündlichen Erzähltradition und des Schamanentums auf sein Werk untersucht.
Aus dem Inhalt: Von der «GastarbeiterInnenliteratur» zur Literatur der Interkulturalität – Galsan Tschinag - der tuwinische Nomade in der deutschsprachigen Literatur – Der Einfluß der mündlichen Erzähltradition auf Galsan Tschinag – Das Schamanentum – Authentizität versus Fiktion in Tschinags Werken – Tschinags poetische Vorfahren.