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Die wettbewerbsbezogene Abgrenzung des relevanten Marktes

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Michael Schwalba

Der Abgrenzung relevanter Märkte im Rahmen deutscher und europäischer Kartellrechtsverfahren wird aufgrund des fortschreitenden Konzentrationsprozesses vieler Branchen eine wachsende Bedeutung zukommen. Bisher wird die Abgrenzung durch Exekutive und Jurisdiktion vielfach aus eigener Sachkunde vorgenommen. Moderne betriebswirtschaftliche Analysemethoden werden in aller Regel nicht mit einbezogen. Die Arbeit untersucht zunächst eine Vielzahl von Marktabgrenzungen aus der Rechtspraxis. Dabei werden signifikante Schwächen der intuitiven Abgrenzung aufgezeigt. Im Anschluß wird ein Verfahren für eine systematische und wettbewerbsbezogene Marktabgrenzung entwickelt, welches multivariate Analysemethoden flexibel dort verwendet, wo es im Einzelfall geboten erscheint.
Aus dem Inhalt: Funktionsweise des Wettbewerbs – Internationale Regelungen zum Schutz des Wettbewerbs im Vergleich – Marktabgrenzungen in deutscher und europäischer Rechtspraxis – Systematische Marktabgrenzung – Wettbewerbsbezug der Marktabgrenzung – Multivariate Analysemethoden – Markt-Feld-Matrix.