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Kulturelle Identität und Kindeswohl im deutschen internationalen Adoptionsrecht

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Katja Klingenstein

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Recht des Kindes auf Schutz seiner kulturellen Identität und den Auswirkungen dieses Rechts im deutschen internationalen Adoptionsrecht. Im ersten Teil wird dieses Recht auf Grund verschiedener internationaler und nationaler Quellen näher bestimmt. Besondere Bedeutung erlangt in diesem Zusammenhang die UN-Kinderrechtskonvention von 1989. Der zweite Teil ist den Auswirkungen des Schutzgedankens im deutschen internationalen Adoptionsrecht gewidmet. Dabei werden insbesondere Konsequenzen im Bereich der Artt. 6 und 23 S. 2 EGBGB sowie im Bereich des § 16 a Nr. 4 FGG diskutiert. Vor diesem Hintergrund geht die Autorin u.a. auf das islamische Adoptionsverbot und das Rechtsinstitut der Kafala ein.
Aus dem Inhalt: Die kulturelle Identität als Rechtsbegriff – Auswirkungen des Rechts des Kindes auf Schutz seiner kulturellen Identität im nationalen und internationalen Kindschaftsrecht – Das islamische Adoptionsverbot und der kollisionsrechtliche ordre public – Die Anerkennung schwacher Adoptionen – Das Kindeswohl im Lichte des Art. 23 S. 2 EGBGB.