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Theater an Ort und Stelle

Eine Analyse des Beziehungsgeflechts zwischen Theaterarbeit und Lebensraum am Beispiel des AGORA Theaters

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Claudia Gäbler

«Kunst braucht aber, glaube ich, immer wieder die lokale Dimension». Diese Einschätzung Heiner Müllers gewinnt angesichts technischer Reproduzierbarkeit von Kunst und der kulturellen Globalisierung durch die Massenmedien an Gewicht. Sie drängt zu der Frage: Worin besteht der Wert der lokalen Dimension für das Theater? Die Studie deckt anhand des AGORA Theaters der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien wechselseitige Wirkungsverhältnisse zwischen dem besonderen Umfeld eines Theaters und seiner Theaterarbeit auf. Die lokale Dimension von Theater, so legt die Studie nahe, birgt ein Kompetenzpotential, das dazu beiträgt, die Wirkungsmöglichkeit von Theater zu erhöhen. Mit der Studie fordert die Autorin zu einer Neubewertung der lokalen Dimension des Theaters heraus.
Aus dem Inhalt: Fallstudie zum AGORA Theater – Ermittlung von Wirkungszusammenhängen zwischen dem Umfeld eines Theaters und seiner Theaterarbeit – Interkulturalität versus Regionalisierung im Theater – Inszenierungsarbeit – Arbeitsmethode des «Autobiographischen Theaters» – Kontextuelle Faktoren.