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Funktion und Bestimmung des gewöhnlichen Aufenthalts bei internationalen Kindesentführungen

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Volker Holl

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Auslegung des Begriffes des gewöhnlichen Aufenthalts bei internationalen Kindesentführungen. Zunächst werden die für die Auslegung völkerrechtlicher Verträge geltenden Grundsätze und der Inhalt des HKÜ, ESÜ und MSA dargestellt. Es folgt eine Herausarbeitung der durch das herrschende Verständnis des Begriffes des gewöhnlichen Aufenthalts verursachten Problemstellungen bei internationalen Kindesentführungen. Hieran schließt sich, die Entwicklung eines eigenen Begriffes des gewöhnlichen Aufenthalts an, der geeignet ist, die herausgearbeiteten Problemstellungen zu vermeiden. Schlußendlich wird der Inhalt des KSÜ dargestellt und untersucht, ob der zuvor entwickelte Begriff des gewöhnlichen Aufenthalts mit den Vorschriften dieses Übereinkommens vereinbar ist.
Aus dem Inhalt: Auslegung völkerrechtlicher Verträge – Inhalt des HKÜ, ESÜ und MSA – Herrschender Begriff des gewöhnlichen Aufenthalts – Durch herrschendes Begriffsverständnis verursachte Problemstellungen bei internationalen Kindesentführungen – Vermeidung der Problemstellungen durch an den Zielen des HKÜ, ESÜ und MSA ausgerichtete Auslegung des Begriffes des gewöhnlichen Aufenthalts – Inhalt des KSÜ und Vereinbarkeit des eigenen Verständnisses des Begriffes des gewöhnlichen Aufenthalts mit diesem Übereinkommen.