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Dorfschule zwischen Pastor und Schulmeister

Zur Säkularisierung des niederhessischen Schulwesens im 19. Jahrhundert

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Alexander Wachter

Die Diskussion über die Rolle von Staat und Kirche im Schulwesen ist von zentraler Bedeutung und wirft bis in die heutige Zeit politische und gesellschaftliche Fragen auf. Die Arbeit beschreibt die Säkularisierung des Schulwesens als einen Teil der grundlegenden Lösung von Bildung und Bildungsträgern aus der über Jahrhunderte tradierten Verknüpfung weltlicher und geistlicher Angelegenheiten. Sie soll die Vorgänge bei der Trennung von Staat und Kirche als einer Forderung des Bürgertums aufhellen. Die für Niederhessen als Teil des Kurfürstentums Kassel aufgezeigte Entwicklung kann dabei beispielhaft für das Volksschulwesen in ganz Deutschland stehen.
Aus dem Inhalt: Die elementare Bedeutung des Verhältnisses zwischen Staat und Kirche im Schulwesen – Die Metapher, die Volksschule sei die «Tochter der Kirche» in ihrer historischen Herleitung – Der wechselhafte Prozeß eines Ablösens der alleinigen kirchlichen Verantwortung durch die Verstaatlichung des Schulwesens.