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Kulturgüterschutz

Wirkungen von Verstößen gegen Ausfuhrverbote und Möglichkeiten der Rückführung illegal verbrachter Kulturgüter- Eine vergleichende Untersuchung mit den Rechten Dänemarks, Norwegens und Schwedens

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Frank Kohls

Kulturgüterschutz hat nur dann seine Berechtigung, wenn die Beschränkungen den damit verbundenen Schutzzweck erfüllen können. In dem vorliegenden Buch werden rechtsvergleichend die Kulturgüterschutzgesetze Deutschlands, Dänemarks, Norwegens und Schwedens sowie Regelungen der EU zu diesem Thema untersucht. Die Auswirkungen der Schutzgesetze innerhalb der Staaten und bei grenzüberschreitenden Verbringungen von Kulturgütern werden dargestellt und die Frage erörtert, ob die nationalen Gesetze und das Recht der EU ihre Schutzzwecke erreichen können. Dabei werden mögliche Alternativen in den untersuchten Rechtsordnungen aufgezeigt und es wird kritisch zu den Bestrebungen Stellung genommen, für den Bereich der Kulturgüter ein Sonderprivatrecht zu schaffen. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass auch in den bestehenden Rechtsordnungen Möglichkeiten existieren, einen interessengerechten Schutz von Kulturgütern zu erzielen.
Aus dem Inhalt: Nationale Kulturgüterschutzgesetze – Regelungen der Europäischen Gemeinschaft – Konkurrenz zwischen nationalen Schutzgesetzen und EG-Recht – Bewertung der nationalen Rechte und der Rechtsakte der EG im Hinblick auf deren Bestimmtheit und Rechtsschutz – Staatliche Repressionen und Anreize zum Verbleib der Kulturgüter – Unwirksamkeit von gesetzeswidrigen Verträgen – Verhinderung des Eigentumserwerbs – Rückführungsansprüche des Staates.