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Geschwisterbeziehungen in Kinderbüchern zum Thema Behinderung

Eine literaturwissenschaftliche Untersuchung unter Berücksichtigung geschlechtertypischer Rollendivergenzen

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Meike Flürenbrock

Im Mittelpunkt der Publikation stehen die Analyse und Interpretation ausgewählter Kinderbücher zum Thema Behinderung. Der Untersuchungsschwerpunkt liegt auf der Darstellung von Geschwisterbeziehungen zwischen behinderten und nicht behinderten Kindern. Von übergeordnetem Interesse ist die Frage, inwiefern sich die Behinderung eines Kindes auf seine nicht behinderten Schwestern und/oder Brüder auswirkt und ob in diesem Zusammenhang «gängige» geschlechtertypische Rollendivergenzen transparent werden. Die Arbeit beginnt mit soziologischen Überlegungen zu den persönlichen Problemen eines behinderten Kindes und seiner Familie, bevor dann die Situation der nicht behinderten Geschwister skizziert wird. Ein literaturhistorischer Abriß zeigt die Entwicklung des Behindertenbildes in der Kinder- und Jugendliteratur bis zur Gegenwart auf.
Aus dem Inhalt: Das behinderte Kind und seine Umwelt – Zur Situation von Geschwistern behinderter Kinder – Zur realistischen problemorientierten Kinder- und Jugendliteratur – gattungsspezifische Aspekte und historische Tendenzen des Themas «Behinderung» – Zum «Realismus» der Kinder- und Jugendliteratur über Behinderte – Analyse und Interpretation ausgewählter Kinderbücher von Renate Welsh, Kolet Janssen, Elizabeth Laird, Tore Tveit, Rolf Krenzer – Vergleichende Zusammenfassung der Analyse- und Interpretationsergebnisse.