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Der Begriff des gefährlichen Werkzeugs im StGB

Aktuelle Probleme und historische Entwicklung

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Christian Leißner

Ziel der Arbeit ist es, dem Begriff des gefährlichen Werkzeugs im StGB nach dem 6. StrRG eine einheitliche Gestalt in allen Normen zu verleihen, in denen er vorkommt. Dabei wird auf die neueren Ansätze der Gefährdungsdogmatik eingegangen. Darüber hinaus wird das traditionelle Verhältnis der Tatmittel Gift und gefährliches Werkzeug anhand der historischen Entwicklung des Zusammenspiels der Delikte der gefährlichen Körperverletzung und der Vergiftung aufgezeigt. Daraus wird das Verhältnis beider Normen in der aktuellen Rechtslage nach dem 6. StrRG abgeleitet. Im Rahmen der §§ 177, 244, 250 steht die Erörterung der Rechtsprechung neben der Analyse der bislang vertretenen Lösungsvorschläge zur Auslegungsproblematik dieser Vorschriften im Mittelpunkt.
Aus dem Inhalt: Der Begriff des gefährlichen Werkzeugs in § 224 I Nr. 2 – Restriktive Interpretation des § 224 I Nr. 2 aufgrund der Einarbeitung der Vergiftung – Die Einfügung der Vergiftung in § 224 I Nr. 1 – Das Verhältnis von Körperverletzung mittels eines gefährlichen Werkzeugs und Vergiftung – Die Bedeutung des Begriffs des gefährlichen Werkzeugs im übrigen StGB – Der Begriff des gefährlichen Werkzeugs in § 244 – Der Begriff des gefährlichen Werkzeugs in § 250 – Der Begriff des gefährlichen Werkzeugs in § 177.