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Umweltschocks und langfristige regionale Wirtschaftsentwicklung

Eine integrative Analyse regionalökonomischer Folgen des globalen Klimawandels - Mit dem Fallbeispiel der nordwestdeutschen Küstenregion

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Thomas Knogge

Das Instrument zur Analyse exogener Umweltschocks für die langfristige regionale Strukturentwicklung soll in erster Linie den Vorsorgeaspekt unterstützen und damit die Beachtung der Bedürfnisse zukünftiger Generationen sicherstellen. Mithilfe eines räumlichen und eines sektoral definierten «klimasensitiven» Clusters werden Veränderungen verschiedener Klimaparameter und Veränderungen im Naturraum auf ihre langfristigen Konsequenzen für Wertschöpfung und Kapitalbestand untersucht. Eine Befragung regionaler Wirtschaftsakteure ergibt ein genaues Bild über Wirkungszusammenhänge zwischen Klimaparametern und Produktionsabläufen. Zudem liefert eine Fallstudie für ein Deichversagen und ein Überflutungsszenario detaillierte Angaben über mögliche Schäden. Um die Simulationen regionalökonomischer Effekte einer Minderung des Kapitalstocks und einer Änderung der Wertschöpfung durchzuführen, werden drei langfristige Entwicklungspfade für die Region Bremen in ein reginalökonometrisches Modell implementiert. Insgesamt wird gezeigt, daß die Analyse regionalökonomischer Folgen des globalen Klimawandels ein integratives und transdiziplinär angelegtes methodisches Konzept erfordert.
Aus dem Inhalt: Methoden zur regionalen ökonomischen Klimafolgenbewertung in Deutschland – Defizite bisheriger und Anforderungen künftiger regionaler ökonomischer Klimafolgenforschung – Der integrative Ansatz in der ökonomischen Klimafolgenforschung – Methodische Elemente einer ökonomischen Folgen-Analyse des globalen Klimawandels für eine Region – Identifikation und Bewertung des relevanten Beziehungsgeflechts zwischen Klimawandel und Wirtschaftsstruktur der Unterweserregion – Wirkungen einer Klimaänderung für die langfristige Wirtschaftsentwicklung der Unterweserregion – Handlungsempfehlungen für die Unterweserregion – Schlußfolgerung.