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Sklavensprache

Subversive Schreibweisen in der Lyrik der DDR 1961-1976

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Karl-Heinz Wüst

Seit Beginn der sechziger Jahre war das literarische Leben der DDR geprägt von nicht abreißenden, emphatisch geführten Debatten über Gestalt und Funktion der Lyrik innerhalb einer sich als sozialistisch begreifenden Gesellschaftsordnung. Diese Debatten werden in der hier vorliegenden Untersuchung nachgezeichnet, da vor diesem Hintergrund Tragweite und Bedeutung einer Lyrik, die den an sie gestellten Vorgaben reserviert gegenübersteht, und ihr im Kontext der DDR-Gesellschaft kritisches Potential erst verständlich werden.
Auf breiter empirischer Grundlage werden jene Verfahrensweisen versammelt, durch die sich die kritischen Lyriker und Lyrikerinnen in ihren Werken den Anforderungen einer eher dogmatisch orientierten Kulturpolitik zu entziehen suchen.
Aus dem Inhalt: Die Kultur- und Literaturpolitik der DDR - Der Kampf der kritischen Schriftsteller mit ihren Kontrahenten - Verfahrensweisen der kritischen Lyrik.