Show Less
Restricted access

Die sozialkritische Funktion des Grotesken

Analysiert anhand der Romane von Vonnegut, Irving, Boyle, Grass, Rosendorfer und Widmer

Series:

Barbara Fink

Sehr häufig bezeichnen wir eine Aussage, einen Sachverhalt oder auch die ganze Welt als grotesk. Woraus aber resultiert diese Empfindung? Was genau bezeichnen wir mit diesem Begriff? Diese Arbeit setzt sich mit dem literaturwissenschaftlichen Terminus des Grotesken auseinander. Bereits die Begriffsgeschichte zeigt die Vielfalt seiner Bedeutungen, die sich in den divergierenden Ansätzen neuerer Theorien fortsetzt. Es wird versucht, eine gemeinsame Basis der unterschiedlichen Auffassungen zu finden, um sich dem Phänomen anzunähern. Bei der Auswahl der grotesken Elemente in den behandelten Romanen liegt das Gewicht auf deren Potential zur Sozialkritik. Durch die Gliederung der Beispiele nach Techniken werden Aufbau und Wirkungsweise von als grotesk zu bezeichnenden Passagen zusätzlich verdeutlicht.
Aus dem Inhalt: Das Groteske – Theorie: Begriffsgeschichte – Aspekte des Grotesken – Groteskes und Sozialkritik – Begriffsabgrenzung – Techniken des sozialkritischen Grotesken - erarbeitet anhand der Romane von Vonnegut, Irving, Boyle, Grass, Rosendorfer und Widmer: Durchbrechen der Kausalkette, Umkehrung/Entwertung unserer Vorstellungen, Vereinigung von Heterogenem, das Dämonische.