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Konstitutive Elemente einer Allgemeinen (integrativen) Pädagogik und eines veränderten Verständnisses von Behinderung

Eine hermeneutische Arbeit zur Frage eines Paradigmen- oder Perspektivenwechsels durch den gemeinsamen Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen

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Tobias Erzmann

Das Buch vergleicht zentrale Konzeptionen des gemeinsamen Unterrichts von behinderten und nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen im deutschsprachigen Raum. Es wird die Frage nach der Reichweite der einzelnen Konzeptionen insbesondere in Bezug auf didaktische Aspekte und den Einbezug aller Kinder unabhängig von Art und Schweregrad einer Behinderung gestellt. Das Buch ist als hermeneutische Arbeit angelegt, d.h. die Publikationen der Integrationsforscher dienen als Grundlage. Es wird offen gelegt, dass man mit dem Bestreben um Integration zwar von einem Perspektiven-, jedoch nicht von einem Paradigmenwechsel im Sinne des Verständnisses einer scientific community sprechen kann. Integration kann im deutschsprachigen Raum primär als eine emanzipatorische Sozialbewegung verstanden werden. Die Didaktik nimmt einen eher nachrangigen Stellenwert ein.
Aus dem Inhalt: Konstitutive Elemente einer Allgemeinen (integrativen) Pädagogik – Hermeneutische Arbeit zur Frage eines Paradigmen- oder Perspektivenwechsels durch den gemeinsamen Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen – Vergleich von elf Integrationskonzeptionen im deutschsprachigen Raum – Organisationsformen integrativer Schulangebote – Gesamteinschätzung.