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Ganzheitlichkeit als ein Grundprinzip für den (Mathematik-)Unterricht

Theoretische Analyse und Anwendungsbeispiele unter besonderer Berücksichtigung der neurodidaktischen Sichtweise

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Christine Streit

Ganzheitlichkeit ist ein vielfältig verwendeter und nur schwer fassbarer Begriff, der in der aktuellen didaktischen Diskussion sehr kontrovers diskutiert wird. Der Beitrag dieser Arbeit besteht im Wesentlichen darin, Ganzheitlichkeit als Unterrichtsprinzip aus neurodidaktischer Sicht neu zu bewerten und zu beschreiben. Dazu erfolgt zunächst eine historisch-systematische Begriffs- und Ideenanalyse von Ganzheitlichkeit. Die sekundäranalytisch gewonnenen allgemeinen neurodidaktischen Erkenntnisse basieren auf den Ergebnissen der neueren Hirnforschung und dienen dem grundlegenden Verständnis von Lernprozessen. Im Weiteren werden die Ergebnisse auf die Fachdidaktik Mathematik übertragen und erfahren in einem Unterrichtsprojekt in der Grundschule eine praktische Umsetzung.
Aus dem Inhalt: Zum Begriff Ganzheitlichkeit – Aspekte von Ganzheitlichkeit in der Pädagogik – Neurobiologische Grundlagen – Neurodidaktik – Ganzheitlichkeit als Unterrichtsprinzip – Bedeutung für den Mathematikunterricht – Projekt Didaktische Träger für Zahlen.