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Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft

Zum Verhältnis von qualitativen und quantitativen Methoden in der Lernforschung an einem Beispiel der Lernstrategienforschung

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Gerhard W. Schnaitmann

Die Forschungsarbeit befasst sich mit dem Diskussionsstand zu den Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft, insbesondere mit dem Verhältnis von qualitativen (geisteswissenschaftlich-hermeneutischen) und quantitativen (empirisch-analytischen) Methoden am Beispiel der Lernstrategienforschung. In der Methodendiskussion in der Erziehungswissenschaft, aber auch in anderen Sozialwissenschaften, die schon über Jahrzehnte geführt wird, wurde immer wieder, auch in den letzten Jahren, betont, dass auf der einen Seite eine klare Abgrenzung qualitativer von quantitativen Ansätzen nicht möglich und auf der anderen Seite eine Dichotomisierung der beiden Forschungsstrategien nicht sinnvoll ist. Deshalb wird hier eine Kombination und versuchsweise auch Integration der beiden Methodenrichtungen versucht. Es wird aus der Sicht der Erziehungswissenschaft eine Vorgehensweise beschrieben, die versucht, empirisch-explorative Konzepte mit hermeneutisch-hypothetischen Ansätzen zu verbinden.
Aus dem Inhalt: Zum Stand der Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft – Deskriptive Analysen – Multivariate Analysenmethoden und Kausalanalysen einschließlich LISREL-Analysen – Unterrichtsforschung in der Erziehungswissenschaft – Entwicklung der Lernforschung und der Lerntheorien – Erforschung der Lernprozesse von Schülern – Relevanz der Lernforschung in der Schulpädagogik: Schlussfolgerungen für die Allgemeine Didaktik und für die Fachdidaktik in Englisch – Schulpädagogische Konzeptionen.