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Grundlagen probabilistischer Zurechnung im Strafrecht

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Jörg Ziethen

Die Arbeit formuliert eine Antwort auf die Frage nach einer einheitlichen deskriptiven Grundlage für die Beschreibung deterministischer und indeterministischer Geschehensverläufe zum Zwecke der Zurechnung auch probabilistisch bewirkter Erfolge im Strafrecht. Den Ausgangspunkt bildet die Synthese von Engischs Formel der gesetzmäßigen Bedingung und Stegmüllers Modell diskreter Zustandssysteme (DS-Modell). Aus der Verbindung beider Theorien resultiert ein einheitlicher Vorstellungsraum, innerhalb dessen die Zentralbegriffe der Zurechnung so definiert werden, dass sie sowohl auf deterministische als auch auf indeterministische Abläufe anwendbar sind.
Aus dem Inhalt: Einführendes Beispiel – Deterministischer Lösungsansatz – Statistischer Lösungsansatz – Probabilistischer Lösungsansatz – Metaempirik deterministischer und probabilistischer Kausalität – Metadogmatik der Zurechnung – Modell deterministischer und indeterministischer Kausalabläufe – Grundbegriffe im DS-Modell – Materiellrechtliche und prozessuale Perspektiven.