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«Unternehmenszentrierte Gesellschaft» und Sozialstaat in Japan

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Sang-Cheol Kim

Die Arbeit zielt darauf ab, das System der sozialen Sicherung im Zusammenhang einer Gesamtanalyse der japanischen Gesellschaft zu erklären. Der Schlüsselbegriff ist die «unternehmenszentrierte Gesellschaft» bzw. «Firmaismus». «Firmaismus» bedeutet im engeren Sinn die in einzelnen Unternehmen gebildete Gesellschaft, in der das Beschäftigungssystem im Zentrum steht, und im weiteren Sinn die auf dieser beruhende «unternehmenszentrierte zivile Gesellschaft». Das Konzept der «unternehmenszentrierten Gesellschaft» erlaubt es, den japanischen Kapitalismus und den Sozialstaat der siebziger bis neunziger Jahre umfassend zu begreifen.
Aus dem Inhalt: Das Ende des japanischen Beschäftigungssystems als Kern des Systemwandels der japanischen «unternehmenszentrierten Gesellschaft» – Die Sozialreform im Kontext der «Zweiten Strukturreform» Anfang des 21. Jahrhunderts.